Wobei hilft eine Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung?

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Keiner will so etwas denken, ein Unfall oder eine Krankheit machen Ihr Kind zu einem Pflegefall. Von einem Tag auf den anderen werden Träume und Wünsche zerstört und Sicherheiten zu Unsicherheiten. Keiner ist dagegen gefeit, keiner wünscht sich dies, doch ist es leider Realität. Gibt es Möglichkeiten sich hier abzusichern?  Was ist eine Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung?

Wir alle gehen von einer Versorgung unserer Eltern aus

Wir alle gehen davon aus, dass wir uns im Alter um unsere Eltern kümmern. Wir werden im Durchschnitt immer älter, die Gesundheitsvorsorge wird immer besser und wir können von einer höheren Lebenserwartung ausgehen. Vielleicht werden auch die eigenen Eltern irgendwann zu einem Pflegefall? Ein Gedanke, mit dem sich viele Leute befassen und vorsorgen. Oftmals sorgen auch die Eltern – sind sie in der Lage – selbst vor. Aber dies ist der Lauf der Dinge und als alternde Gesellschaft müssen wir uns auf einen solchen Fall einstellen.

Was passiert, wenn nicht die Eltern, sondern die Kinder zu einem Pflegefall werden?

Doch was passiert, wenn nicht die Eltern, sondern die eigenen Kinder zum plötzlichen Pflegefall werden. Niemand will an so etwas denken, doch es kommt leider häufiger vor, als man sich das vorstellen mag.
Alle Eltern wünschen sich für ihre Kinder eines auf jeden Fall: Gesundheit. Und das völlig unabhängig vom Alter. Doch die Statistik zeigt etwas Anderes. Das Bundesministerium für Gesundheit hat Ende 2012 70 000 Kinder als Pflegefälle gelistet.

Pflegefall schon nach der Geburt

Oftmals trifft es Kinder schon bei oder nach der Geburt. Sie kommen mit einer mehr oder weniger schweren Erkrankung zur Welt. Nach dem ersten Schock stellen sich viele Eltern darauf ein und lernen damit umzugehen und zu leben. Doch auch hier ist es schon so, dass viele Pläne der Eltern erst einmal auf Eis gelegt werden müssen. Der schnelle Wiedereinstieg eines Elternteils ins Berufsleben wird meist verschoben, oftmals auf völlig unbestimmte Zeit. Eltern wollten sich fast immer um ihre kranken Kinder kümmern. Während man bei Senioren auch eine Betreuung außerhalb der eigenen Wohnung in Betracht zieht und viele das sogar so wünschen, ist das beim eigenen Kind völlig anders.

Beratung erhalten Eltern bei diversen Beratungsstellen, die man allerdings auch erst einmal finden muss. Kirchliche Einrichtungen wie z.B. die Caritas helfen weiter und erste Informationen vor allem auch formaler Art findet man unter www.familien-wegweiser.de, der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch die Krankenkassen beraten. Trotzdem ist es für Familien oft schwierig, spezifische Hilfe zu erhalten. Hier ist es am besten, sich an Initiativen zu wenden, die sich konkret mit der spezifischen Erkrankung Ihres Kindes befassen. Für Krankheiten wie Mukoviszidose oder Neurofibromatose gibt es im Internet Initiativen, oft auch auf regionaler Ebene, wo sich Eltern mit anderen betroffenen Eltern austauschen können und Hilfe und Ratschläge erhalten.

Verständnis ist gut, aber Pflege ist oft teuer: Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung

Hilfe, Rat und Verständnis sind gut, aber oftmals entstehen die Probleme aufgrund des fehlenden Geldes. Kann ein Elternteil dauerhaft weniger oder vielleicht gar nicht mehr arbeiten, wird es für die Familie schnell kritisch. Ein Unfall oder eine unvorhersehbare Krankheit stürzen Familien oftmals in den finanziellen Abgrund. Die meisten Eltern wollen ihrem Kind beistehen, Zahlen sprechen von 99% der Eltern, die die Pflege ihrer kranken Kinder selbst übernehmen möchten, soweit das medizinisch möglich ist. Die Leistungen der Pflegekassen decken oftmals kaum die Pflegekosten, die in der Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls anfallen können. In diesem Fall können Versicherungen wie beispielsweise dieser Direktversicherer einspringen. Keiner wünscht sich, dass ein solcher Fall eintritt, wenn doch, kann eine Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung einer Familie aus dem Gröbsten heraushelfen.

Vergleichen Sie die Angebote der Versicherungen

In so manchem Fall, müssen Eltern davon ausgehen, dass Ihr Kind selbst nie berufstätig sein kann. Es wird sein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen sein, auch über die Zeit der Kindheit hinaus. Auch darüber sollten Eltern nachdenken. Die gesetzliche Pflegeversicherung springt zwar ein, aber leider nur zu Teilen. Deshalb macht es durchaus Sinn, darüber nachzudenken. So würde Ihr Kind z.B. lebenslang eine Rente erhalten, über die sich viele Leistungen finanzieren ließen. Vergleichen Sie am besten verschiedene Versicherungen mit Blick auf die Kindererwerbsunfaehigkeitsversicherung, die sich in den Leistungen durchaus unterscheiden können. Achten Sie auch vor allem auch auf Punkte, ob die Leistung auch bei Pflege durch einen Familienangehörigen ausgezahlt wird, ob der Beitrag, falls der Leistungsfall eintritt, freigestellt wird. Vor allem ersteres ist für viele Eltern ein entscheidender Punkt, wenn sie ihre Kinder selbst pflegen wollen.