Der WalserSagenWeg in Triesenberg
FREIZEITTIPPS EUROPAWEIT - LIECHTENSTEIN
Der "WalserSagenWeg" in Triesenberg ist für eine Familienwanderung bestens geeignet. Ausdauernde Wanderer begeben sich auf die gesamte Tour, Familien mit kleineren Kindern wählen den leichteren Teilabschnitt für ihre Wanderung. Zum Spielen, Verweilen und Staunen gibt es auf dem gesamten "WalserSagenWeg" genügend Gelegenheiten. [ab Kleinkindalter]
Der "WalserSagenWeg" ist geeignet für eine Familienwanderung am Triesenberg.
Der „WalserSagenWeg“ in Triesenberg wurde im Frühjahr 2007 eröffnet und soll allen Interessierten den Zugang zu Geschichten und Sagen ermöglichen, die sich um den Triesenberg ranken. Das Volksgut der Sagen und Legenden soll als Kulturgut erhalten bleiben und Kinder und Erwachsene auch noch in Zukunft erfreuen. An mehreren Stationen haben Eltern und Kinder Gelegenheit Schätzen des Geheimnisvollen und Mystischen auf die Spur zu kommen.
Der "WalserSagenWeg" kann in zwei Teilstrecken bewandert werden. Für gute Wanderer und Familien mit größeren Kindern eignet sich die gesamte Wanderung sehr gut.
- Der erste Teil erstreckt sich auf etwas mehr als 6 km und ist etwas anstrengender. Für diese Strecke am "WalserSagenWeg" muss man etwa 3 Stunden einrechnen.
- Der zweite Teil erstreckt sich auf etwas weniger als 3 km, ist für jüngere Kinder geeignet und auch mit Kinderwagen befahrbar. Den leichteren Wegabschnitt können Familien mit kleineren Kindern in etwa 1 1/2 Stunden zurücklegen.
Ausgungspunkt für den "WalserSagenWeg" ist das Walsermuseum am Dorfplatz in Triesenberg, in dem die Dorfgeschichte nachvollziehbar und anregend dargestellt ist. Mit einem Besuch des kleinen Museums erhalten die Familien die richtige Einstimmung auf die Wanderung und haben eine Vorstellung vom Leben der Bauern und ihrer Arbeit in vergangenen Zeiten. Unterwegs finden die Wanderer zusätzlich viele Informationstafel.
Interessant sind an den einzelnen Stationen am "WalserSagenWeg" auch die Hauszeichen, die ursprünglich verwendet und später durch Hausnummern ersetzt wurden. Die Besonderheit liegt darin, dass diese Hauszeichen am Triesenberg noch lange nach der Einführung der Hausnummern im Jahre 1809 eingesetzt wurden.
Wegbeschreibung zum "WalserSagenWeg"
Start am Triesenberger Walsermuseum am Dorfplatz, talwärts auf der Schloss-Strasse, rechts auf die Gschinderstrasse über den Weiler Gschind und das Wiesengelände von Üerlischboda. Treppenaufstieg zum Tobelweg, am Ende des Weges rechts zum Weiler Rotaboda. Im oberen Weilerteil links in die Erbistrasse, durch Wald- und Wiesenhänge über die Mattla und Hinderwasser zur Waldlichtung Erbi. Beginn eines etwas steileren Aufstieg zum Fahrweg nach Hinder Prufatscheng.
Hier gibt es einen Weiler der auch heute noch als landwirtschaftliche Walsersiedlung genutzt wird. Und oberhalb Hinder Prufatscheng, im Oberguad, steht ein Stall aus dem Jahre 1793, der besichtigt werden kann. Danach ruhen sich viele der Wanderer erst mal am Rastplatz mit der Feuerstelle aus. Ein schöner Ausblick über das nördliche Rheintal und die Berge belohnt zusätzlich. Auf einer Panoramatafel können sich Eltern und Kinder über die Berge und Gipfel der Alvierkette und des Alpsteins erkundigen. Weiter geht es mit der Durchquerung der Erbirüfi. Es folgen Vorder Prufatscheng und dann die Gipslöcher nach Masescha. Dies war der erste religiöse Mittelpunkt der eingewanderten Walser.
Der leichter begehbare zweite Teil des "WalserSagenWeges" nimmt hier, in Masescha, seinen Anfang. Oberhalb der Kapelle Masescha rechts abbiegen, am Ende der geteerten Strasse in den Philosophenweg einbiegen. Ein nächster Stopp bietet sich an, wenn man die längere Wanderung gewählt hat. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz. Alle, die hier erst in den Weg einsteigen, können ja schon mal mit einer Spielrunde beginnen.
Weiter geht die Wanderung am "WalserSagenWeg" nach Mitätsch mit Ausblick in das südliche Rheintal. Die Wanderer finden wiederum eine Panoramatafel vor, auf der die Berggipfel erklärt sind. Weiter über Gnalp erreicht man Studa, wo noch ein Spielplatz auf die Kinder wartet. Die grosse hölzerne Sagengestalt des Riesen von Guflina wacht über den Platz. Er rettete der Sage nach die Bauern und ihre Weidetiere vor einem Drachen. Wer Lust hat kann auch hier eine Feuerstelle nutzen und zum Abschluss selbst Mitgebrachtes und Gegrilltes genießen.
Von diesem Endpunkt des "WalserSagenWeges" ist die Haltestelle Rizlina nicht mehr weit entfernt. Mit dem Bus gelangt man zurück ins Dorfzentrum von Triesenberg.
Kontakt:
Tourist Office Triesenberg
Museum Dorfzentrum, Jonaboda
FL-9497 Triesenberg
Telefon: +423 2621926
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www: www.tourismus.li
Öffnungszeiten:
ganzjährig
Preise:
kostenlos zugänglich
| < Zurück |
|---|




