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Asthmatherapie im Besucherbergwerk Teufelsgrund

Baden-Württemberg

Asthmatherapie im Bergwerk Teufelsgrund: Eine Asthmatherapie im Besucherbergwerk Teufelsgrund im Münstertal verspricht asthmakranken Kindern oder Eltern Linderung bei Atembeschwerden und Heuschnupfen. Die Familien liegen in warme Decken verpackt in einem staub- und allergenfreien Stollen. [ab 5 Jahren]

Die Asthmatherapie im Besucherbergwerk Teufelsgrund im Münstertal verspricht Eltern und Kindern Linderung der Beschwerden.

Die Asthmatherapie im Besucherbergwerk Teufelsgrund basiert auf den günstigen heilklimatischen Besonderheiten von Naturhöhlen und still gelegten Bergwerken. Da die Luftströmung vom Bergesinneren nach außen erfolgt, besteht eine weitgehende Staub-, Keim- und Allergenfreiheit in den Stollen. Besonders der Schindlerstollen bietet sich auch für Eltern mit Kindern aufgrund des speziellen Mikroklimas und der extremen Luftfeuchtigkeit für therapeutische Maßnahmen an.

Nicht nur für Asthmatiker – immer häufiger sind Kinder von dieser Krankheit betroffen – gibt es am Montag, Mittwoch und Freitag die Möglichkeit im Besucherbergwerk Teufelsgrund an einer Asthmatherapie mit Atem- und Entspannungsübungen teilzunehmen. Auch die Symptome von Krankheiten wie chronischer Bronchitis, allergischen Nebenhöhlenerkrankungen, Heuschnupfen und Keuchhusten werden gelindert. In warme Decken gemütlich verpackt liegen Eltern und Kinder im Stollen, entspannen und genießen die heilende Wirkung des staub- und allergenfreien Klimas.

Schon bald nach der Eröffnung des Schaubergwerks Teufelsgrund im Jahre 1970 haben betroffene Asthmatiker festgestellt, dass das günstige Klima im Bergwerk ihre Leiden lindert. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Münstertal diese spezielle „Asthmatherapie-Station“ in einem Seitenstollen des Besucherbergwerks Teufelsgrunds im Münstertal eingerichtet.

Die Kurverwaltung Münstertal bietet im übrigen auch längere Kuren nach vorausgegangener Anmeldung an. Es gibt auch die Möglichkeit für einen Transfer zum Stollen, den die Familien aber auf jeden Fall bei der Kurverwaltung anmelden müssen. Bei längeren Kuraufenthalten ist auf jeden Fall zuvor eine Rücksprache mit einem Arzt notwendig.