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Die Bärenhöhle auf der Schwäbischen Alb

Baden-Württemberg

Bärenhöhle auf der Schwäbischen Alb: Die Schwäbische Alb ist bekannt für ihre Höhlen. Viele davon sind erschlossen und dürfen besucht werden. Zu den bekanntesten Höhlen zählt die Bärenhöhle, eingängig wegen ihres Namens und bekannt wegen der schönen Tropfsteine, die die verschiedenen Hallen zieren. [ab Kindergartenalter]

Das Höhlensystem der Bärenhöhle entstand über einen Zeitraum von 5 Millionen Jahren.

Bei der Bärenhöhle handelt es sich nicht nur um die bekannteste Höhle der Schwäbischen Alb, sondern um eine der meist besuchtesten Höhlen in ganz Deutschland. Das liegt an den wunderschönen Tropfsteinen, die Eltern und Kinder in hohen, weiten Hallen bewundern können.

Die Karlshöhle ist Teil der Bärenhöhle

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© Ute Müller / pixelio.de

Die Bärenhöhle ist auf 271 Metern begehbar und besteht aus zwei Teilen. Zunächst einmal der sog. Karlshöhle, die schon im Jahre 1834 entdeckt wurde und eine Länge von 168 Metern besitzt und ihrer Fortsetzung, der eigentlichen Höhle, die erst im Jahre 1949 entdeckt wurde. Seitdem ist sie auch für Besucher geöffnet. Heute wird die Bezeichnung „Bärenhöhle“ oft für beide Höhlen verwendet, obwohl es sich um zwei verschiedene handelt.

Während die Karlshöhle einen historischen Namenspaten ihr eigen nennen kann, den württembergischen Kronprinzen Karl, erhielt die Bärenhöhle ihren Namen von den Bären, deren Skelette man neben vielen weiteren Tierskeletten in der Höhle gefunden hatte.

Bärenhöhle auf der Schwäbischen Alb

So kann man davon ausgehen, dass diebeiden Höhlen schon vor 20 000 Jahren häufig besucht wurden. Knochenfunde beweisen, dass hier auf der Schwäbischen Alb Nashörner und Löwen lebten und natürlich auch die besagten Bären. Ein Bärenskelett ist übrigens noch in der Höhle zu sehen und für Kinder eine große Attraktion.

Während noch vor 8000 Jahren Höhlenmenschen die Karls- und Bärenhöhlen besiedelten, dürfen heute Besucher die wunderschönen Hallen der Höhlen, sieben an der Zahl, mit den Tropfsteinen bewundern. Die ältesten Funde der Höhlen datieren übrigens 2 Millionen Jahre zurück.

Für Familien mit Kindern besteht nach (oder vor) den Höhlenbesuch noch die Möglichkeit, das Freizeitland auf der Bärenhöhle zu besuchen, einen Freizeitpark mit vielen Spielangeboten für Kinder, der direkt neben der Bärenöhle zu finden und nicht zu überhören ist.

In diesem Video von Stefan Gams erhalten Sie einen guten ersten Einblick in die Höhle:

Worauf Sie bei einem Höhenbesuch der Bährenhöhle achten sollten:

  • Gutes Schuhwerk ist Pflicht, denn manche Höhlen sind feucht und man kann leicht ausrutschen
  • Zwiebelkleidung anlegen: im Hochsommer herrschen oft angenehme Temperaturen, aber es kann auch schnell kühl werden, deshalb immer noch etwas Warmes ins Gepäck, das man bei Bedarf an- oder ausziehen kann.
  • Kleine Snacks einpacken: ein Müsliriegel oder ein Stück Obst. Bei längeren Aufenthalten im Dunkeln kann einen „der kleine Hunger zwischendurch“ überfallen, so sind Sie für alle Fälle gewpappnet