London mit Kids

Mit Kindern in London: Vor allem, wenn sie schon ein wenig Englisch sprechen, finden Kinder eine Städtereise nach London spannend. Klassische Besichtigungen wie der Tower, Trafalgar Square und Tower Bridge sollten ebenso auf dem Programm stehen wie kinderfreundliche Aktivitäten. Eine Fahrt mit dem London Eye und ein Besuch bei Madame Tussaud bieten sich hier an. [ab 10 Jahren]

Auch in der Millionenstadt London, in der das Leben nur so pulsiert, finden sich kinderfreundliche Aktivitäten – manch bekannte, aber auch manch eher unbekannte.

Wer mit seinen Kindern nach London fährt, will natürlich auch die bekannten Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Ein Besuch im Tower gehört unbedingt dazu. Dort sind die berühmten Kronjuwelen des englischen Königshauses zu sehen. Kleine Mädchen geraten hier ins Schwärmen, während die Jungs ihren Spaß an dem Band haben, das die Touristen an dem wertvollen Schmuck vorbeifährt.

Towerbridge

© Kirsten Wagner – Towerbridge

Wer mag, kann auch eine geführte Tour bei einem der schwarz-rot gekleideten Yeoman Warders buchen – dann sollte man allerdings schon recht gut Englisch verstehen können. Die auch Beefeater genannten Wächter des Tower verstehen es mit viel Ironie und Witz durch die Festung zu führen.

 

Nicht weit entfernt ist die Tower Bridge ein beliebtes Fotomotiv. Was viele nicht wissen: In ihrem Inneren befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Brücke und ihrer Technik. Von der Fußgängerbrücke hat man auch eine tolle Aussicht auf London.

Die hat man auch aus dem Riesenrad, das als London Eye bekannt ist. Es ist das größte Riesenrad Europas, misst 135 Meter und steht am Ufer der Themse. Wer mitfahren will, muss mit längeren Wartezeiten rechnen!

Nur einen Katzensprung entfernt liegen am anderen Ufer der Themse die Houses of Parliament mit dem berühmten Big Ben. Direkt dahinter ragt Westminster Abbey empor, die Krönungskirche der Engländer.  Hier genügt meist ein Blick auf die Gebäude. Am Themseufer legen Ausflugsschiffe ab. Oder lieber zum Buckingham Palast? Bekannt ist das Changing of the Guards, das mittags um 11:30 Uhr zu sehen ist.

Verlockend ist natürlich auch Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in der Marylebone Road. Verblüffend echt wirken Brad Pitt, Kylie Minogue und Kate Moss… Auch den Beatles, Sean Connery, Alfred Hitchcock oder Barack Obama begegnet man hier hautnah! In der Sport Zone spielen die Besucher mit David Beckham und bei der königlichen Familie geht es ganz gediegen zu. Fotoapparat nicht vergessen! Wer mag, begibt sich noch in die Chamber Live – die allerdings so gruselig ist, dass sie erst für Kinder ab 12 Jahren freigegeben ist. Friedlicher geht es zu bei einer simulierten Taxifahrt durch London, die die Geschichte Londons vorbeiziehen lässt.

Wer länger in London ist, besucht vielleicht noch das Sherlock Holmes Museum in der Baker Street, wo Sir Arthur Conan Doyle lebte. Oder noch ein wenig shoppen? Rund um Oxford Street laden zahlreiche Geschäfte zu einem Einkaufsrausch ein. Kinder zieht es unbedingt zu Hamleys, dem größten Spielwarenladen der Welt! Er befindet sich in der Regent Street. Auf den sieben Etagen gibt es überall etwas zu entdecken und auszuprobieren.0


Towerbridge

© Kirsten Wagner – Towerbridge

Restaurants und Imbisse finden sich an jeder Ecke in London. Wer seinen Kindern etwas Besonderes gönnen will, sollte einen Besuch im Rainforest Café einplanen. In der Nähe von Piccadilly Circus kann man hier wie im Dschungel speisen. Grünpflanzen umranken die Tische, Wasserfälle stürzen herab, Gorillas brüllen und ab und zu blitzt und donnert es… Das Essen ist nicht unbedingt für Gourmets gemacht, schmeckt aber den Kindern umso besser. Das Restaurant ist immer sehr voll, Wartezeiten einplanen!

Unzählige Hotels werben in London um die Gunst der Touristen – so haben auch Familien die Wahl zwischen allen Kategorien und allen Stadtteilen und Vororten. Gefasst machen sollte man sich auf kleine Zimmer und weiche Betten…

Die günstigste Art, London zu erreichen, dürfte das Flugzeug sein. Wer mit dem eigenen Pkw anreist, muss sich nicht nur ans Linksfahrgebot gewöhnen, sondern auch die Fähre oder den Eurotunnel teuer bezahlen. In London selbst darf das Zentrum nur mit einer speziellen Plakette befahren werden.