Deutsches Zusatzstoffmuseum in Hamburg
Deutsches Zusatzstoffmuseum in Hamburg: Geschmacksverstärker sind im wahren Sinne des Wortes in aller Munde. Viele dieser Stoffe benötigen nicht einmal eine Deklaration. Ganz ohne Zusatzstoffe geht es nicht, doch welche sind wichtig und sinnvoll, welche unnötig, reine Geldmacherei oder gar gesundheitsschädlich? Diese Fragen beantwortet das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Hamburg. [ab 8 Jahren]
Das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Hamburg klärt Eltern und Kinder zusätzlich auf.
Deutsches Zusatzstoffemuseum in Hamburg: Ein Museum für Zusatzstoffe? Das klingt erst einmal etwas befremdlich. Doch wenn wir überlegen, wie wichtig das Thema Ernährung in den letzten Jahren geworden ist, wie viele Lebensmittelskandale uns Tag für Tag erschüttern, so besteht eine Notwendigkeit für ein solches Spezialmuseum. Wer weiß schon, dass Himbeeraroma aus Sägespänen hergestellt wird? Wer beim nächsten Einkauf, Himbeerjoghurt mit naturidentischen Aromastoffen einkauft, sollte darüber nachdenken.
Das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Hamburg beantwortet den Familien viele Fragen. Was sind eigentlich Geschmacksverstärker und wozu sind die überhaupt gut? Wie der Name erklärt, sollen Geschmacksverstärker den Eigengeschmack von Lebensmitteln verstärken. Denn der geht während des langen Produktionsprozesses oft verloren. Geschmacksverstärker selbst haben oft überhaupt keinen Geschmack. Der bekannteste Geschmacksverstärker ist das Glutamat, das wir oft in Fertig- und auch Schnellgerichten finden. Dieses kann schlimme Folge für manche Menschen mit sich bringen, sie leiden unter Kopf- oder Gliederschmerzen und können im schlimmsten Fall sogar einen Schock erhalten. Gut, das betrifft sicher nur wenige, aber wer weiß schon, wen genau es treffen kann?
Ok, dann verzichten wir auf Glutamat. Kein Problem. Doch was passiert, wenn auf den Verpackungen "ohne Geschmacksverstärker" steht? Auch diese Kennzeichnung kann den Verbraucher nicht in Sicherheit wiegen. Darüber informiert das Deutsche Zusatzstoffmuseum, denn es gibt Stoffe wie Hefeextrakt, die nicht als Zusatzstoff zu deklarieren sind, aber doch Glutamat versteckt enthalten. Der Verbraucher denkt, er ernährt sich zusatzstofffrei und futtert fleißig weiter die problematischen Zusatzstoffe.
Das Zusatzstoffmuseum in Hamburg informiert Eltern und Kinder über die hunderte von Zusatzstoffen, Aromen und Enzyme, die wir jeden Tag erneut aufnehmen. Die einzelnen Substanzen wurden abgefüllt und sind auch in der Ausstellung zu sehen. Aufgebaut wurde das Museum wie ein Supermarkt im Kleinformat. Ganz ums Lesen kommt man nicht herum, deshalb sollten die Kinder das schon können, sonst wird es langweilig. Aber man darf auch einige Sachen riechen und mal ausprobieren, was vor allem den Kindern Spaß macht.
Das Museum finden die Familien auf dem Gelände des Großmarktes in Hamburg. Es ist nicht ganz einfach zu finden, deshalb am besten zuvor den Lageplan auf der Website des Museums anschauen.
Vielleicht streicht man ja nicht gleich alles nach dem Besuch des Deutschen Zusatzstoffmuseums vom Speiseplan, sondern beginnt einfach bewusster und überlegter einzukaufen. Der Gesundheit und der Umwelt käme das gewiss zugute.
Standort:
Deutsches Zusatzstoffmuseum
Auf der Brandshofer Schleuse
20097 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)40 32027757 Mail: info[at]zusatzstoffmuseum.de
Postanschrift:
Deutsches Zusatzstoffmuseum
Banksstraße 28
20097 Hamburg
Öffnungszeiten:
Mi, Fr, Sa So 11:00-17:00 Uhr
Do 14:00-20:00 Uhr
Preise:
Erwachsene: € 3,50
Kinder (bis 18 J): € 1,50
Gruppen: € 2,-
Führung: € 2,50
Standort auf der Karte:
| Weiter > |
|---|




