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Das Glockenmuseum auf Burg Greifenstein

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TECHNIK - HESSEN

Glocken im Glockenmuseum auf Burg Greifenstein Glockenmuseum auf Burg Greifenstein: Eine fast tausendjährige Geschichte der Glocken begegnet den Familien beim Besuch des Glockenmuseums auf Burg Greifenstein. Hier dürfen die Besucher die Glocken sogar selbst einmal zum Klingen bringen, ein Höhepunkt des Museumsbesuchs - und nicht nur für Kinder. [ab Kindergartenalter]

Im mittelhessischen Greifenstein erleben die Familien auf der gleichnamigen Burg ein ganz besonderes Museum: das Glockenmuseum.

Fast 50 Glocken werden im Glockenmuseum auf Burg Greifenstein ausgestellt. Die Familien informieren sich außerdem über das Gewerbe des Glockengießens, das bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.

Je mehr Besucher die Burg Greifenstein besichtigen, desto lauter kann es werden. Mit einem kleinen Gummihammer dürfen Eltern und Kinder selbst einmal Glöckner spielen und die Glocken im Glockenmuseum zum Läuten bringen. Das begeistert vor allem die Kinder.

Der verschiedenartige Glockenklang dokumentiert die unterschiedliche Klangentfaltung der Glocken über die Jahrhunderte hinweg.

Das Augenmerk richtet sich auch auf die alten Inschriften der Glocken, deren Schreibweise von der heutigen abweicht. Das liegt nicht allein an der Rechtschreibreform, sondern vor allem an der Tatsache, dass die Glockengießer zu früherer Zeit meist Analphabeten waren und sich so der ein oder andere Fehler gerne bei der Übertragung der Inschriften eingeschlichen hat.

Eine interaktive Ausstellung erklärt den Familien die Technik der Glockenherstellung und dokumentiert gleichzeitig die Entwicklung des Glockengusses bis in die Gegenwart. Die fertigen Glocken lassen kaum erahnen, wie spannend es bei ihrer Produktion zuging. Die Kinder erfahren, dass damals flüssige Bronze - aus rund 80 % Kupfer und 20 % Zinn - in eine Lehmform gegossen wurde. Eine Technik, die auch heute noch praktiziert wird.

 

 


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