Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln?

Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln?

Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln? Micky Maus und Donald Duck sind die Helden so mancher Kindheit und seit Jahrzehnten nicht aus den Köpfen wegzudenken. Auch zahlreiche andere Comicfiguren haben einen festen Platz in unserer Gesellschaft. Vor allem bei Kindern sind Cinderella, das KiKaninchen, Hello Kitty und SpongeBob Schwammkopf aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Comicfiguren haben ihren festen Platz – nicht nur bei Kindern

Doch auch Erwachsene streben zahlreich in die Kinos, wenn Batman neu aufgelegt wird oder Spiderman sich an unsichtbaren Fäden durch die Straßenschluchten schwingt, um die Welt und nebenbei die Frau seines Herzens zu retten.

Die Kaufkraft von Kindern steigt an, wie viele Studien beweisen

Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln? Auch die Werbeindustrie weiß um die Beliebtheit dieser Figuren und stellt immer neue Artikel her, die die lustig bunten Phantasiemännlein, -katzen und -prinzessinnen vermarkten. Die Kaufkraft von Kindern darf dabei nicht unterschätzt werden. Rechnet man Taschengeld, Geschenke zu Festtagen und Sparguthaben zusammen, können Kinder zwischen 10 und 13 Jahren auf über fünf Milliarden Euro zurückgreifen, wie verschiedene Untersuchungen herausgefunden haben. Weil Kinder immer früher im Internet unterwegs sind und werbefinanzierte TV-Programme konsumieren, werden die kindlichen Begehrlichkeiten bereits immer früher geweckt und gesteuert.

Haargummis, Kappen und Brotbüchsen – als Werbeträger eignet sich fast alles

Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln? Werbeträger kann beinahe alles sein. Kekse haben die Form von Superhelden, Körperpflege wird den Kindern durch Prinzessin-Lillifee-Seifen nähergebracht, Rechnen lernt man heute mit den Schlümpfen. Viele Kinder bestehen auch bei ihrer Kleidung auf Abbildungen ihrer Lieblingsfiguren. Badesandalen mit kleinen Ponys, T-Shirts mit lächelnden Prinzessinnen und Basecaps mit schnellen Autos werden schon von Kindern nicht mehr nur als reine Kleidung, sondern als Ausdruck einer Leidenschaft gesehen. Aber nicht nur Kinder mögen diese Lizenzartikel. Auch so mancher Erwachsene, der sich vielleicht gerne weiter als Kind fühlen möchte, trägt beliebte Disney-Motive  gern auf seiner Kleidung. Gut wie heißt es so schön, lebt doch das „Kind im Manne oder der Frau“ weiter.

Warum Skepsis beim Kauf von Markenartikeln? Bei Spielzeug wie bei Kleidung unbedingt auf die Qualität achten

Auch wenn die hübschen bunten Waren überall zu bekommen sind, sind längst nicht alle empfehlenswert. Manche sind sogar eher bedenklich. Der Grund dafür ist schnell erläutert: Bei Lizenzartikeln verdienen die Lizenzgeber immer mit. Um den Gewinn für den Hersteller zu erhöhen, werden entweder die Preise angehoben oder die Produktionskosten gesenkt. Dies geschieht nicht selten auf Kosten der Sicherheit und Unbedenklichkeit. So werden speziell diese Lizenprodukte oft billigst produziert und teuer verkauft.

Achten Sie auf giftige Weichmacher

Viele Markenspielsachen enthalten deswegen giftige Weichmacher oder Farbstoffe, die für Kinder schädlich sind. Einige der Bestandteile sind sogar krebserregend, wie verschiedene Untersuchungen herausgefunden haben. Sich lösende Kleinteile können ebenso ein Risiko darstellen wie leicht entflammbare Klebstoffe und Farbstoffe, die sich lösen, wenn Schweiß oder Speichel ins Spiel kommen. Beim Kauf von Markenartikeln sollte darum auf die Qualität und die angegebenen Inhaltsstoffe geachtet werden, um das Risiko für die Spielenden und die Träger der Kleidung so gering wie möglich zu halten. Und informieren Sie sich immer vorab. 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber wir müssen wirklich nicht jeden Schrott kaufen.