Worauf beim Kauf eines Kinderscooters achten?

Kinderscooter

Was früher mal „Kinderroller“ hieß, taucht heute unter dem Betriff „Kinderscooter“ auf. Für die Jüngsten ist es eine beliebte Möglichkeit, sich fortzubewegen. Für ein Fahrrad sind die Kids noch zu klein und ein Laufrad ist oft nicht so spannend. Ein Kinderscooter fördert die motorischen Fähigkeiten des Kindes und gleichzeitig lassen sich mit dem Roller auch längere Strecken prima zurücklegen.

Beim Kauf eines Kinderscooters steht mittlerweile die Sicherheit an erster Stelle

Kinder fahren gerne Roller: das war schon vor vielen Jahren so und da hat sich heute wenig geändert. Im Unterschied zu früheren Zeiten wird heutzutage mehr Wert auf die Sicherheit des Fahrzeugs gelegt. Kein Wunder, ist heute auch schon sehr viel mehr los, selbst auf kleinen Straßen in Wohngebieten. Und hier kommen die kleinen Tretroller am häufigsten zum Einsatz. So informieren sich Eltern meist vor dem Kauf von einem Kinderscooter ausführlich, welcher Roller sich denn am besten fürs Kind eignet.

Doch worauf sollten Eltern beim Kauf eines Kinderscooters wirklich achten und wie findet man bei den vielen Testberichten genau DEN Troller, der den Bedürfnissen des eigenen Kindes am besten entspricht?

Ab wann können Kinder einen Tretroller fahren?

Diese Frage ist nicht einheitlich zu beantworten. Es gibt Kinder, die mit Begeisterung schon mit einem Jahre auf einen Roller steigen und Kinder, die erst mit 5 ein solches Fortbewegungsmittel wählen. Das ist abhängig vom Kind, seiner Beweglichkeit, seinem Bewegungsdrang und auch dem Gleichgewichtssinn. Es gibt ängstliche Kinder, die mit Geschwindigkeit ihr Problem haben und – nicht zu vergessen – auch vorsichtige Eltern, die sich ängstigen, dass das Kinder stürzen könnte usw. Was hier Ursache oder Wirkung sein mögen, können wir oft gar nicht unterscheiden. Doch mit einem Roller fördern Eltern die Motorik des Kindes und Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber.
Ist das Kind mit zwei Jahren wirklich noch sehr jung, sollten Eltern darauf achten, dass es wirklich nur in einem kleinen Einzugsgebiet bewegt, wie dem Hof oder der Terrasse. Ab 3 Jahren kann sich das Kind auch schon auf einer kleinen Spielstraße fortbewegen, doch auch dies sind nur Richtwerte und hängen mit der persönlichen Entwicklung des Kindes zusammen. Somit müssen letztlich die Eltern selbst entscheiden, ab welchem Alter sie das Kind mit dem Verkehrsmittel konfrontieren. Und hat das Kind gar keine Lust darauf, dann lassen Sie es besser. Dieses kleine Video zeigt allerdings, dass schon die Jüngsten die Kunst des Rollerns ganz schnell beherrschen:

Kinderscooter für Kleinkinder 1 – 3 Jahre: Worauf auf beim Kauf eines Kinderscooters achten?

Nicht jeder Scooter passt zu jedem Kind. Kommt der Scooter wirklich nur im Innenhof des Hauses zum Einsatz, dann tut es vielleicht auch ein günstiges Exemplar. Auch um erst einmal auszutesten, ob das Kind daran überhaupt Spaß am Rollerfahren findet. Sobald das Kind in irgendeiner Form am Straßenverkehr teilnimmt, steht das Thema Sicherheit an oberster Stelle.

Kinderscooter mit 3 Rädern

Für Kinder ab 2 Jahren eignet sich am besten ein Scooter mit drei Rädern. Hier fehlt ein bisschen die Wendigkeit, aber Sicherheit geht in diesem Fall vor. Mit 3 Rädern bietet der Scooter einfach mehr Stabilität, so dass auch die Jüngsten gut auf dem Roller stehen können. Solche Roller entsprechen auch in der Gestaltung oft dem Alter der Kinder, für ältere Kinder ist ein solcher Roller dann „Kleinkind“. Sollten Eltern für noch jüngere Kinder einen Scooter suchen, so finden sie hier Modelle mit einem Sitz. Viele Kinder können noch nicht laufen, oder lernen es gerade. Für manche Kinder kann ein solches Gerät unterstützend wirken, weil es die Motorik fördert. Wichtig ist, dass Eltern dabei darauf achten, dass das Kind nicht nur sitzt, sondern auch beginnt, richtig zu laufen. Bei längeren Strecken, die für ein Kleinkind oft noch mühsam sind, kann dann ein kleiner Roller durchaus als Motivation dienen. Hierfür gibt es dann auch wieder schon bestimmte Modelle,

Ein guter Stand ist für alle Kinderscooter unabdingbar

Für alle Tretroller, unabhängig vom Alter gilt, dass die Standfläche rutschfest sein sollte. Das können Noppen sein oder eine aufgeraute Oberfläche, bei Regen muss das Kind immer noch feststehen. Gutes Schuhwerk ist hier unabdingbar, Elten sollten auf jeden Fall darauf achten, dass das Rollerfahrende Kind auch feste Schuhe trägt.

Neben dem guten Schuhwerk sollte das Kind auch bei einem Tretroller schon einen Helm tragen, noch besser sind Knie- und Ellenbogenschoner. Stürzt das Kind dann doch einmal, dann können schlimmere Verletzungen damit abgefangen werden. Gleichzeitig gewöhnt sich das Kind schon einmal an den Helm, der später auf dem Fahrrad unbedingt genutzt werden sollte.

Kinder ab 5 Jahren haben andere Anforderungen an einen Kinderscooter als Kleinkinder. Vielleicht kommt das Fortbewegungsmittel noch auf dem Weg zum Kindergarten zum Einsatz oder wird sogar auf dem baldigen Schulweg genutzt? Zu kindlich darf der Scooter dann auch nicht aussehen, sondern eher ein bisschen cool. Überhaupt wird ab diesem Alter auch Design wichtiger. Auch Zubehör wie Beleuchtung wird ab diesem Alter noch wichtiger. Sind die Kinder dann mit dem Scooter auch alleine unterwegs und werden nicht mehr von einem Erwachsenen begleitet, dann steigen auch die Gefahren.
Im Gegensatz zum Fahrrad lässt sich ein Scooter auch gut in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren, einfach zusammenklappen und ist leichter. Für kürzere Strecken das optimale Verkehrsmittel.
Und welches Modell soll es nun sein? Das lässt sich auch nicht so einfach zu beantworten. Hier entscheidet dann – sind alle Sicherheitsaspekte erfüllt – auch manchmal einfach der persönliche Geschmack. Im Internet gibt es viele Testberichte – auch von Ökotest und Stiftung Warentest – über die sich Eltern informieren können.

Bei älteren Kindern könnten neben dem Scooter auch das Fahrrad größeres Interesse wecken. In diesem Artikel auf Familienkultour, erhalten Sie Tipps zum Erlernen des Fahrradfahrens.