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Der Tränenpalast in Berlin

Berlin

Tränenpalast in Berlin: Im September 2011 wurde die Ausstellung im Berliner „Tränenpalast“ an der Friedrichstraße eröffnet und schrieb schnell Besucherrekorde. Um „GrenzErfahrungen“ geht es in der ehemaligen Ausreisehalle, an der sich die DDR-Bürger von ihren westdeutschen Freunden oder Verwandten verabschieden mussten. [ab 8 Jahren]

In der ehemaligen Grenzübergangsstelle am Berliner Bahnhof Friedrichstraße, dem Tränenpalast in Berlin, wird die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ gezeigt.

Im denkmalgeschützten Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin erlebten die Menschen in den Jahren zwischen 1962 und 1989 ganz besonders deutlich, wie sich die deutsche Teilung auf ihr Leben auswirkte. Hier mussten sie Abschied nehmen von Verwandten und Freunden, die wieder in den Westen zurückkehrten. So kam es zum Namen des „Tränenpalastes“.

Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt hier nun die ständige Ausstellung „GrenzErfahrungen.  Alltag der deutschen Teilung“. Die biografischen Beispiele, Originalobjekte und Zeitzeugeninterviews ermöglichen auch Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu einem Thema, das sie aus eigener Anschauung nicht mehr erlebt haben.

Das Leben angesichts von Teilung und Grenze wird durch die multimediale Ausstellung veranschaulicht.  Auf Monitoren lassen sich Zeitzeugeninterviews aufrufen, Filme zeigen die wichtigsten Stationen während der deutschen Wiedervereinigung. An dem Modell des Tränenpalastes und des Bahnhofs Friedrichstraße im Maßstab 1:87 lässt sich nachvollziehen, wie der Grenzübergang damals erfolgte.

Insgesamt 570 Objekte und 30 Medienstationen verteilen sich auf die 550 Quadratmeter der abgesenkten Halle. Auch die originalen Abfertigungskabinen sind erhalten.