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Völkerkundemuseum in Hamburg

Hamburg

Völkerkundemuseum Hamburg: Im Völkerkundemuseum in Hamburg besuchen Eltern und Kinder ein Museum, das mit Ausstellungen und vielfältigen Aktivitäten alle Sinne anspricht. Gleichzeitig ist es Forum für den partnerschaftlichen Austausch zwischen den Kulturen. Hier gibt es für Kinder aller Altersklassen viel Spannendes zu entdecken. [ ab Schulalter]

Im Völkerkundemuseum in Hamburg begegnen Eltern und Kinder unterschiedlichen Kulturen auf verschiedenen Kontinenten.

Das Völkerkundemuseum in Hamburg ermöglicht den Familien eine Annäherung an vergangene und fremde Kulturen. Die Kinder begegnen, begreifen und lernen mittels der Kunst Menschen in ihrer Verschiedenheit kennen, verstehen und vor allem tolerieren. Völkerkundliche Vorträge, Sonderausstellungen und zahlreiche Aktivitäten runden das Programm ab.

Die Familien durchlaufen im Völkerkundemuseum Dauerausstellungen mit mehr als 4000 m² Fläche. Diese sind nach geographischen und kulturellen Großregionen geordnet. Hinzu kommen wechselnde Sonderausstellungen mit weiteren 1000 m² Fläche. 350.000 Objekte in einem der größten Völkerkundemuseen Europas dokumentieren in Hamburg die Kunst- und Kulturgeschichte der Völker. In der Afrika-Sammlung des Völkerkundemuseums in Hamburg begeistern sich die Kinder in erster Linie für die schaurig-schönen, meist holzgeschnitzten Masken. Spannende Geschichten kreisen in der Ägyptenabteilung um die Bestattungsriten der alten Ägypter, wobei die Mumien vor allem Kinder immer wieder besonders faszinieren.

In der Sammlung des Vorderen und Mittleren Orients bzw. Nordafrikas stehen im Völkerkundemuseum in Hamburg phantastische Keramiken, bunt gemusterte Teppiche und gefährliche Waffen im Mittelpunkt. In der Asien-Abteilung zieht eine dreidimensionale Medizinpuppe, deren Organe herausnehmbar sind, die Aufmerksamkeit von Eltern und Kindern auf sich.

Bei der Ozeanischen Sammlung im Völkerkundemuseum in Hamburg liegt das Augenmerk auf Mikronesien und Melanesien. Eindrucksvoll ist das nachgebaute polynesische Maori-Haus, ein Versammlungshaus der Eingeborenen aus Neuseeland, das sich schon seit 1910 im oberen Südflügel des Gebäudes befindet. Einen Einblick in indonesische Riten und Mythologie liefert die dämonische Figur des Drachen Basukih.

In der Amerika-Sammlung rücken auch die zahlreichen Masken der Indianerstämme ins Blickfeld der Kinder, z.B. die Maske des Donnervogels, der in der Mythologie der Nordwestküstenindianer eine Rolle spielte. Objekte von den Indianern der Prärien, wie zum Beispiel Pfeifenbeutel, Tipis oder ein Kriegshemd der Sioux, wecken ebenfalls das Interesse der Kinder.

In der europäischen Sammlung stellen die Kinder fest, dass gruselige Masken auch in Europa heimisch sind. So z.B. die Teufelsmaske aus dem Oberinntal in Österreich. Die Familien finden in dieser Abteilung die größte Sammlung europäischer Volkskunst in Europa.

Mit seinen vielfältigen Festivals, Märkten und weiteren Veranstaltungen ist das Museum gleichzeitig ein Ort der Begegnung für Menschen aller Kulturen. Aufgrund der Vielfalt der Objekte lohnt sich für die Familien ein wiederholter Besuch des Völkundemuseums in Hamburg.

Das Völkerkundemuseum Hamburg hält mit der „Offenen Werkstatt“ und speziellen Kursen für Kindern auch für die jüngere Besuchergruppe vielfältige Angebote bereit. Ein Kindergeburtstag darf hier übrigens auch gefeiert werden.