Kinder und moderne Technik – Veranstaltungen und Tipps

Kinder und moderne Technik: Unsere Kinder wachsen in einer Welt voller Unterhaltungs-/Kommunikationselektronik auf. Als Kleinkinder sollten sie, nach Meinung der meisten Experten, noch so wenig wie möglich mit Geräten wie Smartphones oder Notebooks in Berührung kommen. Gut, dass es heute Bücher, Spiele, Baukästen und Veranstaltungen gibt, mit deren Hilfe man den eigenen Sprösslingen die Welt der Technik näher bringen kann.

Veranstaltungen im Bereich ?Technik und Wissenschaft?

Was ist ein Schaltkreis? Wie greift der Computer auf das Internet zu? Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass sich ein Flugzeug in die Luft erhebt? Und was leuchtet eigentlich im Innern einer LED-Lampe? Veranstaltungen und Aktionstage sollen Kinder verschiedenster Altersstufen mit unserer heutigen Technologie vertraut machen. Auf diese Weise lernt der Nachwuchs, die Funktion bestimmter Dinge zu hinterfragen, anstatt sie nur als Anwender kommentarlos hinzunehmen.

Hier bekommen die Kinder eine Klubkarte und können regelmäßig an Infoveranstaltungen und Aktionen verschiedenster Veranstalter (zum Beispiel der Hochschule für Angewandte Wissenschaften) teilnehmen. Technische Phänomene und Prozesse werden von Forschern, Dozenten, Hochschulmitarbeitern oder Projektleitern anschaulich erklärt. Bekannte Forschungsinstitute und Produktionsstätten bieten im Rahmen von ?Tag der offenen Tür? @ Co Führungen und Info-Veranstaltungen an. So kann man sich vom Teilchenbeschleuniger bis zur Prozessormanufaktur alles einmal genau anschauen und erklären lassen. Außerdem gibt es in mehreren Städten die sogenannte Lange Nacht der Wissenschaften, eine mittlerweile recht bekannte Form der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Wissenschaftsstandorte in ganz Deutschland und deren Einrichtungen Einblicken in ihre Forschungsschwerpunkte gewähren.

Kinder und Unterhaltungselektronik ? ein Balanceakt

Technik heißt heute auch oder vor allem Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Von der Videospielkonsole bis hin zum Tablet-Computer gibt es heute eine Vielzahl solcher Geräte, die aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken sind. Eine Studie der University of California und dem Pitzer College ergab, dass Kinder in Wohnorten, an denen es Computer, Bücher, Smartphones, Radios und Fernsehen gibt, im direkten Vergleich mit Altersgenossen aus weniger technisierten Gegenden über gesteigerte kognitive Fähigkeiten verfügen. Ob aber kleinere Kinder bereits mit Smartphones und Co. in Berührung kommen sollten, ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema.

Die meisten Eltern entscheiden sich für einen Kompromiss: Sie ermitteln einen entsprechend günstigen und für das Kind geeigneten Tarif und überwachen beziehungsweise reglementieren die Nutzung des jeweiligen mobilen Endgeräts. Ihnen geht es dabei mehr um die Sicherheit beziehungsweise die Erreichbarkeit des eigenen Kindes. Computer werden im Familienkreis auch heute noch häufig nur gemeinsam genutzt. Ferner sollten die Eltern darauf achten, dass Kinder unter neun Jahren nicht allzu viel Zeit vor den Geräten verbringen. Strenge Verbote bringen aber vermutlich weniger als lückenlose Aufklärung. Über die Gefahren des World Wide Webs müssen sich die Kinder im Klaren sein.

Spielerisch Technik kennenlernen

Kind montiert Roboter

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Baukästen, Sachbücher und Lernspiele können nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam sein. Bewiesenermaßen eignen sich Kinder gerade in der Frühentwicklung und im Vorschulalter vor allem dann Wissen an, wenn sie an einer Sache Freude haben. Elektrobaukästen, in deren Anleitung ein Roboter versucht, eine Raumstation zu reparieren oder Sachbücher, in denen einfache Experimente enthalten sind, vermitteln und vertiefen spielerisch Fertigkeiten und Wissen. Die positive Assoziationen mit diesen Themengebieten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Heranwachsenden sich auch im späteren Verlauf ihres Lebens damit beschäftigen.