Welche Software für die Finanzen? Welche Software für die Finanzen? Familien müssen ganz besonders aufs Geld achten. Wer sich in seinem Haushalt umsieht, erkennt schnell, dass es hier ein gewaltiges Einsparpotential gibt. Doch Hand aufs Herz. Setzen wir unser Wissen wirklich immer um? So können wir einerseits bei bewusstem Energiesparen auch Kosten reduzieren und bei bewusstem Planen, die Kosten besser in den Griff bekommen. Die Verschuldung der Haushalte in Deutschland steigt an: dazu zählen auch die Familien © Marc Boberach / pixelio.de Die Zahlen sind erschreckend: In Deutschland sind immer mehr Privathaushalte verschuldet. Tendenz steigend. Dies geht aus dem aktuell veröffentlichten Überschuldungsbericht hervor, der von dem in Hamburg ansässigen Institut für Finanzdienstleistungen (IFF) erstellt wurde. Als größtes Verschuldungsrisiko machten die Verfasser dabei nach wie vor die Arbeitslosigkeit aus. Aber auch zahlreiche Haushalte mit geregeltem Einkommen tappen immer häufiger in die Schuldenfalle und dazu zählen leider auch Familien. Schuld daran sind in erster Linie ausufernde und zu nachlässig kontrollierte Kosten. Gerade im Haushalt gilt es hier den Hebel anzusetzen; dort schlummert ein nahezu riesiges Sparpotential. Mehrere Hundert Euro pro Jahr können im Haushalt eingespart werden Sie müssen nur den Fernseher grundsätzlich im Stand-by-Modus laufen lassen, die Heizung einige Grade zu hoch einstellen oder sich für einen ungünstigen Telefon- und Internetvertrag entschieden haben – schon mutiert der Haushalt regelrecht zu einer Kostenfalle. Dabei gibt es gerade in privaten Haushalten zahlreiche Möglichkeiten, mit lediglich kleinen, aber durchaus effektiven Maßnahmen die anfallenden Kosten zu reduzieren und Geld zu sparen. Pro Jahr kann eine Familie respektive ein Haushalt so mehrere Hundert Euro sparen. Und das, ohne dass Sie drastische Einbußen im Hinblick auf die Lebensqualität hinnehmen müssen. Bei elektronischen Geräten kann so einiges gespart werden © Eisenhans – Fotolia.com Gerade beim Gebrauch von elektronischen Geräten und elektrischen Nutzgegenständen können Sie den Verbrauch drosseln und die Kosten reduzieren. Anhand von Checklisten lässt sich auch einiges an Einsparpotential abklopfen. Dazu zählt z.B. Folgendes: Elektronische Geräte: Schalten Sie Geräte dieser Art immer komplett ab. Der Stand-by-Modus reicht nicht, auch dann wird Strom verbraucht. Nutzen Sie grundsätzlich Energiesparleuchten. Die sind weitaus günstiger im Verbrauch und haben eine wesentlich höhere Haltbarkeitsdauer. Neuanschaffungen von elektronischen Geräten: Achten Sie stets auf die jeweiligen Energiekennzeichen. Auch wenn Geräte der Klasse A+++ in der Anschaffung in der Regel teurer sind, amortisieren sich diese Mehrkosten zeitnah dank des geringeren Stromverbrauchs. Kühlschrank: Nach den neuesten Erkenntnissen reicht es, wenn Sie das Kühlschrankthermostat auf Stufe eins regulieren. Die Lebensmittel bleiben auch dann frisch, aber Sie sparen zudem auch reichlich Energie. Das Tiefkühlfach muss regelmäßig entfrostet werden; Vereisungen steigern grundsätzlich den Verbrauch. Wenn es möglich ist, sollte ein Kühlschrank des Weiteren niemals in der Nähe von Wärmequellen (Spülmaschine, Herd etc.) aufgestellt werden. Das Wichtigste: Den kontinuierlichen Überblick über die Kosten behalten. Es gibt noch viele weitere Tricks, um Ihre Kosten im Haushalt nachhaltig spürbar zu senken. Ob der Einsatz von Schnellkochtöpfen, das rechtzeitige Ausschalten der Herdplatten, der Verzicht auf teure Reinigungsmittel oder das Nutzen einer niedrigen Waschtemperatur – Einsparungspotential ist quasi in Hülle und Fülle vorhanden. Welche Software für die Finanzen? Um aber seine eigene Kostenstruktur analysieren zu können und Verbesserungspotentiale zu entdecken, müssen Sie zwingend Ihre Kosten stets im Auge haben. Das Gegenüberstellen von Ein- und Ausnahmen in einer Excel-Tabelle oder mittels eines Haushaltsbuches sind hier sicherlich ein guter Ansatz. Weitaus bessere funktionelle Möglichkeiten bieten Ihnen aber auf diese Thematik spezifizierte Programme wie zum Beispiel eine spezielle Finanzsoftware. Die reicht von teuren Varianten bis zu kleinen Programmen, die Sie auch frei im Netz erwerben können. Mit einem Hilfsmittel dieser Art können Sie nämlich nicht nur Ihre Einnahmen und Kosten detailliert auflisten. Auch im Hinblick auf eine zuverlässige Kontrolle, eine umfangreiche Kostenanalyse sowie das Skizzieren von individuellen Möglichkeiten zur Kosteneinsparung bietet Ihnen eine derartige Software einen deutlichen Mehrwert. Doch aufgepasst, wie viel Sie in eine solche Software investieren, hängt immer vom Zweck der Sache ab. Eine ganz einfache Einnahme- Ausgabe-Tabelle können Sie ohne Probleme auch in Excel oder einem vergleichbaren Programm erstelle. Welche Software für die Finanzen? Softwarelösungen bieten oft funktionellen Mehrwert Softwarelösungen offerieren Ihnen dabei zahlreiche Optionen, damit Sie Ihre Finanzen stets im Überblick haben. So können Sie Ihre Einnahmen und Kosten bis ins Detail nachvollziehen, Ihre Finanzlage analysieren und für die Zukunft planen; zudem werden Ihnen oftmals zusätzliche Features wie beispielsweise das Online-Banking oder die Wertpapierverwaltung geboten. Welche Software für die Finanzen? Folgende Funktionen sollten Ihnen diesbezüglich bei einer guten Finanzsoftware zur Verfügung stehen: Ausgabenkontrolle: Explizite Auswertungen zeigen Ihnen exakt, wofür Geld ausgegeben wird, wobei die automatische Kategorisierung der Ausgaben detailliertes Einsparungspotential offen legt. Transparente Darstellung des Geldflusses: Hier werden die Ausgaben und auch die Einnahmen kategorisiert gegenübergestellt. Dank aussagekräftiger Diagramme können Sie bis ins Detail verfolgen, woher Geld kommt und wohin es wieder abfließt. Einsparungspotenziale ermitteln: Sie können anhand von frei definierbaren Kategorie Listen und der detaillierten Auswertungen rund um das Ausgabenverhalten bzw. die anfallenden Kosten Sparmöglichkeiten ermitteln. Anschließend können Sie entsprechende Budgets zur expliziten Begrenzung der Ausgaben bestimmen. Finanzkalender nutzen: Planen Sie die finanzielle Zukunft mittels eines Finanzkalenders, in den Sie alle zukünftigen Zahlungsströme eingeben. Haben Sie die Budgets dabei bereits begrenzt, können Sie den Einsparungseffekt sofort sehen. Um optimiert Ihre Finanzen verwalten zu können und auch die Haushaltskosten nachhaltig senken zu können, bedarf es daher eines Zusammenspiels von diversen Sparmaßnahmen und einer steigen Kontrolle der Einnahmen und vor allem des Ausgabeverhaltens. Auch wenn zum Beispiel ein Haushaltsbuch hier durchaus eine Hilfe darstellen kann, kann Ihnen eine Finanzsoftware sicherlich umfangreicher bei der Kostenreduzierung und der Finanzverwaltung sowie -planung unterstützen. Und auch wenn Sie Ihre Kosten komplett im Griff haben, vergessen Sie nicht, den Stecker wenn notwendig einfach mal zu ziehen! Eine kleine Checkliste speziell für den Haushalt finden Sie im Artikel Checkliste fürs Energiesparen: der Haushalt hier auf Familienkultour.