Wie wichtig ist die Energieeffizienzklasse? Wie wichtig ist die Energieeffizienzklasse? Was beeinflusst ihre Kaufentscheidung beim Kauf eines neuen Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners? Klar, die Qualität und der Preis. Doch macht es Sinn, ein günstiges Gerät zu kaufen, wenn man gleichzeitig weiß, dass dieses nachher zu viel Strom frisst? Wie viel macht das tatsächlich aus und sind die neuen Geräte wirklich so sehr viel Energiesparender? Auf die Energieeffizienzklasse bei Kauf eines Neugerätes achten Wie wichtig ist die Energieeffizienzklasse? Heutzutage helfen uns Energieverbrauchskennzeichnungen beim Kaufentscheid. Verbraucher erfahren, wie viel Energie ein bestimmtes Gerät benötigt, denn gerade bei den Elektrogeräten sind die Hersteller mittlerweile nach EU-Normen verpflichtet, Egergie-Kennzeichnungen auf den Geräten anzubringen, um dadurch den Kunden weitere Informationen an die Hand zu geben. Für Kraftfahrzeuge gibt es solche Kennzeichnungen ebenfalls. Doch was bedeuten diese Labels eigentlich? Und kann man sich dann darauf verlassen oder handelt es sich wieder um irgendeinen Trick? Eine Frage, die sich dann doch viele Verbraucher wieder stellen. Warum soll ich denn so ein teures Gerät kaufen, wenn es billigere Produkte gibt und die haben doch immerhin auch ein Label? So schlecht können die doch gar nicht sein, oder doch? Wie wichtig ist die Energieeffizienzklasse? Die EU will das Energiesparen fördern! Die Idee, die hinter der Kennzeichnung steht, ist einfach. Die EU will das Energiesparen fördern und die Verbraucher motivieren, besonders energiesparende Geräte zu kaufen? Wen es in Deutschland wundert, warum man hier keine Noten von 1 bis 6 vergibt, muss nur aufs britische Schulnotensystem blicken, hier ist nämlich ein G die schlechteste Note und ein A die beste. Eigentlich ganz einfach. A ist ein gutes, weil Energiesparendes Gerat und G ein schlechtes, weil ein Stromfresser. Aber ganz so einfach ist leider nicht mehr. Viele Hersteller haben mittlerweile die Energieeffizienz ihrer Geräte erheblich verbessert. Stammen die Vergleichsergebnisse doch noch aus dem Jahr 1994, sind also schon 20 Jahre alt. So gab es immer mehr Geräte, die eine positive Kennzeichnung erhielten und doch gar nicht mal so energieeffizient waren, wie sie hätten sein können. Bei vielen Geräten gibt es mittlerweile Mindestvorgaben. Zum Beispiel müssen alle neuen Wäschetrockner, mindestens den C-Standard erfüllen. Ab November 2015 gibt es nur noch neue Wäschetrockner mit der Kennzeichnung B. Doch wenn man vergleicht, dass Wäschetrockner der Klasse A+++ wesentlich weniger Energie verbrauchen als die der Klasse B (etwa 70%), dann sieht man doch, wie groß der Unterschied zwischen A und B sein kann. Doch wie ist das mit dem A, das ist doch eigentlich das beste? Wie wichtig ist die Energieeffizienzklasse? Und was ist nun besser als ein A? 2003 kam für Kühlschränke die Klasse A+ und A++ und 2011 führte man für weitere Elektrogeräte wie Geschirrspüler oder Waschmaschinen – auch für Kühlschränke – die Kennzeichnung A+++ ein. Warten wir noch ein paar Jahre, dann sind wir irgendwann bei A+++++++++++. Doch heißt das eigentlich A+ und A+++? Wie wichtig ist es, ein so genanntes energieeffizientes Neugerät zu kaufen, wenn doch ein nicht ganz so energiesparendes Gerät der Klasse A wesentlich günstiger wäre und die Haushaltskasse nicht belastet? Mittlerweile ist es so, dass die meisten Händler mindestens ein A+-Gerät anbieten, super, und das auch noch günstig. Lassen Sie sich nicht täuschen, das sind dann meist die Geräte, deren Verbrauch immer noch am höchsten liegt. Bis vor einiger Zeit waren tatsächlich Geräte mit der Auszeichnung A++ die stromsparendsten Geräte, auch das hat sich schon wieder geändert. Deshalb schauen Sie immer beim Kauf, was denn nun das Gerät mit der besten Effizienz ist. Rechnen Sie sich durch, ob nicht ein A+++-Gerät unterm Strich dann doch günstiger wäre. Ein Neugerät wie einen Trockner, eine Waschmaschine oder auch Kühlschrank haben Sie wahrscheinlich viele Jahre im Einsatz. Einfaches Rechenbeispiel mit einem Gefrierschrank Untersuchungen haben gezeigt, dass ein A+++-Gerät gegenüber einem A++-Gerät noch einmal 20% Energie mehr Energie einsparen kann. Konkret kann dies bedeuten, dass ein Gefrierschrank mit einem 200 Liter-Nutzinhalt, der 18 Jahre im Einsatz bleibt, bei der Geräteklasse A 1200 € Betriebskosten verursacht, während ein A+++-Gerät am Ende nur 500 € kostet. Zugrunde gelegt wurde ein Kilowatt-Preis pro Stunde von € 0,25. Falls der Preis steigt, ist das Einsparpotential noch höher. Und es geht ja auch nicht nur um Ihren Geldbeutel, auch Ihr Umweltgewissen wird entlastet. Wer sich speziell über Kühlgeräte informieren möchte, findet bei Stiftung Warentest einen Test mit aktuellen Ergebnissen.