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Schatzsuche im Besucherbergwerk Mechernich

Nordrhein-Westfalen

Schatzsuche im Besucherbergwerk Mechernich: Die Teilnehmer an einer Schatzsuche im Besucherbergwerk Mechernich können sich über mangelnde Spannung und Nervenkitzel nicht beklagen. Mit Hilfe einer Planskizze müssen die Gruppen einzelne Zwischenziele im völlig abgedunkelten Bergwerk finden und Fragen beantworten. Einziges Hilfsmittel sind die mitgebrachten Taschenlampen. [6-14 Jahre]

Bei einer Schatzsuche im Besucherbergwerk Mechernich sind eine gute Orientierung und hohe Merkfähigkeit von Vorteil.

Im Bergbaumuseum Mechernich lernen die Mitglieder der „Schatzsucher-Gruppe“ das Besucherbergwerk auf sehr eindrucksvolle Weise kennen. Die Schatzsuche richtet sich insbesondere an Kinder im Alter von ca. 6 bis 14 Jahren und hat zum Ziel, auf spielerische und eigenaktive Weise den Mechernicher Bergbau und die Bergbaugeschichte näher zu bringen. Wahlweise kann die Schatzsuche auch als Wettbewerb zwischen zwei und mehreren Gruppen durchgeführt werden.

Bergbaumuseum Mechernich

Zuerst erläutert der zugeteilte Grubenführer seiner „Schatzsucher-Gruppe“ im Museumsgebäude wesentliche Punkte aus der Geschichte des Bergbaues in Mechernich, der Geologie und der Besonderheiten des Besucherbergwerkes Grube Günnersdorf. Hierbei sollte man schon gut aufpassen, denn dabei geht der Grubenführer gezielt auf ca. 20 Einzelpunkte ein, die im späteren Verlauf, bei der eigentlichen Schatzsuche im Besucherbergwerk, als Fragen gestellt werden.

Anschließend werden die „Schatzsucher“ mit einem Schutzhelm ausgestattet und sie erhalten den ersten Fragebogen. Hier sind verschiedene Fragen aus dem Bergbau zu beantworten, bevor die Gruppe anhand einer Planskizze zum Zwischenziel 1 finden muss. Innerhalb des Besucherbergwerkes ist die gesamte Beleuchtung ausgeschaltet, d.h. die „Schatzsucher“ müssen sich auf dem Weg durchs Bergwerk mit Hilfe ihrer (mitgebrachten) Taschenlampe orientieren. Insgesamt müssen die „Schatzsucher“ 10 Zwischenziele im Besucherbergwerk anlaufen, bis die Gruppe schließlich das Endziel, eine kleine Schatztruhe, erreicht. In dieser Schatztruhe ist für jeden Teilnehmer ein kleines Stückchen bleierzhaltiges Gestein bereitgelegt. Danach führt wieder einer „Schatzsucher“ die Gruppe zurück zur Erdoberfläche und alle „Schatzsucher“ erhalten eine namentlich ausgestellte Urkunde.

Bitte beachten:
Im Besucherbergwerk herrscht ganzjährig eine Temperatur von ca. 9° C, d.h. Besucher sollten sich mit ihrer Kleidung auf diese Temperatur einstellen. Die Wege im Besucherbergwerk sind zwar trocken, aber nicht befestigt und teilweise sehr sandig. Offene Sandalen oder Schuhe mit hohen Absätzen sind daher ungeeignet. Da während der Schatzsuche im Bergwerk die gesamte Beleuchtung ausgeschaltet ist, müssen die ?Schatzsucher? eigene Taschenlampen mitführen. Für Schatzsuchen ist eine Anmeldung mindestens 1 Woche vor dem beabsichtigten Termin notwendig, damit die erforderlichen Vorbereitungen getroffen werden können. Schatzsuchen ohne Beleuchtung können nur außerhalb der regulären Besuchszeiten stattfinden. An Samstagen und Sonntagen können Schatzsuchen nur in Ausnahmefällen, dann allerdings nur bei eingeschalteter Beleuchtung angenommen werden.