Der Milchweg bei Wipperfürth Nordrhein-Westfalen Der Milchweg bei Wipperfürth: Wie kommt eigentlich die Milch in die Verpackung? Und wie entsteht Milch eigentlich? Antworten auf diese und andere Fragen gibt der Milchweg bei Wipperfürth, der unter dem Motto „Milch macht Ku(h)lturlandschaft“ 4,2 Kilometer rund um das Milchdorf Lendringhausen und seine drei Milchviehbetriebe führt. [ab Schulalter] Frei nach dem Motto „Milch macht Ku(h)lturlandschaft“ informiert der Milchweg bei Wipperfürth Eltern, Kinder, Schulklassen und Spaziergänger über die Milch und ihre Entstehung. Der Milchweg bei Wipperfürth im Bergischen Land führt interessierte Spaziergänger, Familien und Schulklassen auf 4,2 km rund um das Milchdorf Lendringhausen und seine drei Milchviehbetriebe. Sinn und Zweck des Projektes ist es, Eltern und Kinder die Zusammenhänge zwischen der Milchwirtschaft, der Bedeutung für die Kulturlandschaft und dem Naturschutz erlebbar zu machen. So wird schnell erkennbar, wie sehr Milchkühe und Landwirtschaft das Bergische Land prägen. Woher die Milch eigentlich kommt und, dass eine Kuh nicht lila ist, wird beim Anblick der schwarz- oder rotbunten Kühen, die hier wiederkäuend oder grasend beobachtet werden können, schnell deutlich. Anschaulich werden dem Wanderer bei seinem Spaziergang anhand verschiedener Informationstafeln vielfältige Informationen rund um die Milchwirtschaft und den speziellen Begebenheiten im Bergischen vermittelt. Kinder erfahren hier beispielsweise auch, wie naturschutzorientiert gewirtschaftet werden kann und seltene Pflanzen und Tiere wieder Rückzugsreviere erhalten. Speziell für Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe 1 werden auf den Tafeln im unteren Drittel die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Außerdem regen an sie gerichtete Fragen zu der Beschäftigung mit dem speziellen Thema an. Start des Milchwegs ist die Jugendherberge in Wipperfürth. Über 4,2 Kilometer führt er über kleine Straßen oder bequem begehbare Waldwege, die auch für Radfahrer geeignet sind. Zum Schutz der Landschaft und zur Vermeidung von Schäden und Gefahren wird darum gebeten: nicht über die Zäune zu steigen und sie auch nicht zu beschädigen Wiesen, Weiden, Felder und Äcker nicht zu betreten Steine, Äste, Stöcke und Müll nicht auf die Wiesen, Felder und Weiden zu werfen Gatter und Wildtore nach der Benutzung zu schließen den Zugang zu Weiden und Feldwegen frei zu halten Hunde zu kontrollieren Zu diesem Rundweg gibt es auch ein Begleitheft im Internet unter www.kuhlturlandschaft.de, insbesondere für Schulklassen der Sekundarstufe I und ihre Lehrkräfte gedacht. Mittlerweile gibt es sechs Milchwege in Nordrhein-Westfalen: Es gibt vier Milchwanderwege: – im Oberbergischen bei Wipperfürth, – in der Eifel bei Kloster Steinfeld – im Sauerland bei Sundern – im Kreis Höxter in Nieheim …und zwei Milchradwege: – im Kreis Wesel bei Hünxe/Schermbeck – im Kreis Steinfurt bei Neuenkirchen