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Klopfsäge in Fröhnd: kleines Wunderwerk

Baden-Württemberg

Klopfsäge in Fröhnd: Im Südschwarzwald können die Familien noch eine authentische Klopfsäge bei ihrer Arbeit beobachten. Die Klopfsäge ist in Fröhnd von Mai bis Oktober an Sonntagen in Betrieb. Dann wird auch auch ihre Arbeitsweise erklärt. Einen Blick auf die Säge können die Familien allerdings das ganze Jahr über werfen. [ab Schulalter]

Eine kleine und feine Attraktion inmitten des Schwarzwaldes ist die Klopfsäge in Fröhnd.

Wenn die Familien die Klopfsäge in Fröhnd an einem Sonntag besichtigen, erfahren sie, dass diese aus dem Jahr 1808 stammt, in dem das kleine Wunderwerk aus Stein und Holz ohne Mörtel oder Beton errichtet wurde. Eisen kam nur dort zum Einsatz, wo es unbedingt notwendig war.

Vorführung der Klopfsäge in Fröhnd im Schwarzwald

Das Wasser treibt mit einem Gefälle von 50 Zentimetern das Rad mit einem Durchmesser von drei Metern an, der Wellbaum aus Eichenholz hebt das Sägeblatt. Beim Herunterfallen frißt sich das Blatt in den Baumstamm und wird unten von einer Holzkonstruktion mit einem klopfenden Geräusch abgefedert, was den Namen ?Klopfsäge? erklärt.

1,5 Kubikmeter Schnittholz pro Tag schaffte eine solche Säge wie die Klopfsäge in Fröhnd. Sie ist die einzige Säge, die heute noch an ihrem ursprünglichem Platz steht und voll funktionsfähig ist.

Die Säge wurde von 1981 bis 1993 liebevoll restauriert und wird in den Monaten Mai bis Oktober jeweils am Sonntag zu Vorführzwecken in Betrieb genommen. Besichtigen können die Familien die museale Säge allerdings jeden Tag das ganze Jahr über, da sie auf einer Seite geöffnet ist und jedem Besucher Einblicke erlaubt.

Die Klopfsäge finden die Familien nicht direkt in Fröhnd, sondern im Ortsteil Holz. Sie ist auch die älteste funktionstüchtige Säge im Schwarzwald.