Geburtskarten erstellen: Warum und wie?

Geburtskarten

Geburtskarten: Ritual mit langer Tradition

Endlich ist das Baby da. Mutter und Kind sind nach den Strapazen der Geburt wohlauf und nun möchten die frisch gebackenen Eltern der ganzen Welt mitteilen, dass das tollste aller Babys das Licht der Welt erblickt hat. Und das soll auch die beste Freundin aus Schulzeiten wissen, die mittlerweile in Australien lebt und die erste große Liebe. Wo ist die nur noch mal hingezogen? Irgendwann kam doch mal eine Karte mit der neuen Adresse?

Wer Geburtskarten verschicken will, sollte die Adressen rechtzeitig parat haben

Sammeln Sie erst einmal die Adressen. Im Zeitalter der Smartphones, der Kurznachrichten und schnell in die Welt posaunten Nachrichten fehlt es oft: das traditionelle Adressbuch. Die Recherchearbeit kann zeitaufwändig sein und einiges an Recherchearbeit bedürfen. Deshalb der kleine Tipp, erwartungsfrohe Eltern sollten das möglichst noch vor der Geburt des Kindes erledigen, denn später wird erst einmal die nötige Zeit fehlen. Und keiner hat Lust, nach der Adresse des verschollenen Trauzeugen zu suchen, der sich irgendwann mal nach Indonesien abgesetzt hat, aber als Trauzeuge unbedingt zu informieren ist.

Warten Sie nicht zu lange nach der Geburt mit dem Verschicken der Karten. Mittlerweile ist es gar nicht schwer, hier selbst kreativ zu werden und die Karten auch individuell aussehen zu lassen. Und es ist auch eine schöne Tradition, solche Karten zu verschicken. Heutzutage geht das schneller und einfacher und bleibt trotzdem individuell.

Gestalten Sie die Geburtskarten am besten selbst: das geht ganz einfach!

Kleiner Tipp: Gestalten Sie auch das Layout der Karte am besten noch vor der Geburt des Babys. Denn da haben Sie einfach noch die Zeit, sich um eine schöne Gestaltung zu kümmern, die entsprechende Layoutvorlage und das Kartendesign zu wählen. Es gibt einige Firmen im Internet wie z.B. wunderkarten.de, bei denen die Geburtskarten dank eines Gestaltungstools individuell angepasst werden können. Auf diese Kartenauswahl können Sie schnell zurückgreifen, wenn Sie den Namen des Kindes und die anderen wichtigen Infos kennen und diese eintragen. Welche Schriften Sie hier verwenden können und worauf Sie hierbei achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Oftmals gibt es auch ein Foto gleich nach der Geburt, nach allen Ultraschallaufnahmen ist dies dann das erste Foto des neuen Erdenbürgers oder der neuen Erdenbürgerin. Falls Sie im Freundeskreis einen begnadeten Fotografen kennen, darf dieser natürlich auch gerne tätig werden. Das wäre doch auch schon einmal ein ganz nettes Geschenk zur Geburt. Kinder verändern sich so geschwind, so dass es sich lohnt, möglichst früh die ersten Aufnahmen zu machen. Und das schönste Foto kommt dann auf die Geburtskarte. Es gibt übrigens auch spezielle Babyfotografen, denn ganz so einfach ist es nicht, ein wirklich optimales Foto zu schießen. Einige Tipps zu Babyfotos erhalten Sie in diesem Artikel.

Bestellen Sie getrost größere Karten-Mengen, meist wird es am Ende günstiger und falls Karten übrig bleiben, fällt einem oftmals doch die ein oder andere Person ein, die sich über eine Geburtskarte freuen würde. Achten Sie auf ein gängiges Format beim Kartenlayout, ansonsten sind die Briefumschläge teurer als die eigentlichen Geburtstskarten.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Eine Geburtskarte benötigt keine großen Worte, die wichtigsten Daten sollten enthalten sein, die da wären:

  • Name
  • Alter
  • Gewicht
  • Zeitpunkt der Geburt
  • Sternzeichen (wer mag)
  • Geschlecht (erschließt sich heute nicht immer aus dem Namen)
  • Adresse (falls der ein oder andere ein kleines Geschenk plant)

Wem nun eine Geburtskarte schicken?

Tante Erna, Onkel Otto und Cousine Vanessa? Die liebe Verwandtschaft freut sich sicher, und auch wenn das Verschicken von Karten zur Geburt eine nette Tradition ist, bleibt es Ihnen überlassen, wem Sie eine solche Karte nun zukommen lassen. Die alten Freundinnen und Freunde sollten nicht fehlen, meist sind diese es, die eine Geburtskarte aufbewahren und auf Babygesichtern nach Ähnlichkeiten suchen. Wer weiß, vielleicht erhalten Sie demnächst auch einmal eine Karte?

Geburtskarten an Kollegen verschicken?

Das hängt davon ab, wie der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen ausschaut. Eine tief gehende Freundschaft ist nicht unbedingt Voraussetzung für das Verschicken einer Geburtskarte. Je nach Größe Ihrer Firma oder Ihrer Abteilung können das ganz schön viele Karten werden. Oder Sie verschicken stellvertretend an eine Person, die eine Abteilung vertritt, auch eine Idee. Hier gibt es keine Lösung, die immer zutrifft, am besten verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl. Falls Sie noch Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen halten, die die Firma mittlerweile gewechselt haben, dann bedenken Sie auch diese.

Verschicken Sie lieber einfach eine Karte mehr als eine zu wenig. Viele verschicken die Karten auch mittlerweile per Mail. Doch ein gedrucktes Exemplar bereitet den meisten Empfängern mehr Freude, denn eine solche Karte hat bleibenden Wert – für den ein oder anderen – und ist einfach eine schöne Tradition und Erinnerung. Und eine Mail ist einfach schnell gelöscht und für immer verschwunden.

Tipps für die erste Reise mit dem Baby erhalten Sie ebenfalls auf Familienkultour:

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