Naturkunde-Museum Bamberg Bayern Im Naturkunde-Museum in Bamberg erhalten Familien umfassende Informationen zur Natur und zu naturwissenschaftlichen Themen aus Geologie, Paläontologie, Zoologie, Mineralogie und Bodenkunde. Bei diesem Familienausflug erhalten sie im Naturkunde-Museum auch Einblicke in das Museum im Museum, einen Lehrbehelf aus dem 18. Jahrhundert. [ab Schulalter] Die Natur erleben Familien im Naturkunde-Museum in Bamberg als ganzheitliches Gefüge. Im Naturkunde-Museum in Bamberg finden alle Familienmitglieder Bereiche, die sie interessieren und in denen sie viel Zeit verbringen können. Mehr als 200.000 Sammelobjekte, die teilweise aus Sammlungen stammen, die vor 200 Jahren begonnen haben, finden hier ihren Platz. Die Bereiche Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Paläontologie und Zoologie sind in mehreren Abteilungen verteilt. In seit 1992 etablierten Dauerausstellungen wird dabei besonders auf Informationen zur Region eingegangen. Naturkunde-Museum Bamberg Im Naturkunde-Museum vermitteln, im Bereich „Dynamische Erde„, Leuchtbilder, Drehgloben und eine Tonbildschau die Entstehung und den Aufbau der Erde und zeigen Bewegungen der Erdkruste und ununterbrochene Umwandlung der Gesteine. Die „Schatzkammer Erde“ besuchen Eltern und Kinder in einem abgedunkelten Raum, wo sie Kristallbildungen betrachten und Interessantes über die Entstehung und Zusammensetzung dieser faszinierenden Gebilde erfahren. Über die „Geologie von Nordost-Bayern“ informieren sich die Familien bei der Auseinandersetzung mit Grundgebirge, Deckgebirge und deren Entstehung sowie anderen Landschaftsbildungen. „Der Boden des Lebens“ findet seine Darstellung in Originalschnitten einheimischer Böden und dazugehöriger Erklärungen. „Naturwerksteine des Bamberger Raumes“ zeigt die Prägung der Bamberger Altstadt auf. Naturstein aus umliegenden Steinbrüchen findet man bei genauerem Hinsehen überall in der Stadt sein Einsatzmöglichkeit ist ebenfalls dokumentiert. Das „Leben in der Urzeit Frankens“ können alle Interessierten anhand von Fossilien, versteinerten Abdrücken von Sauriern oder eingeschlossenen Pflanzen nachvollziehen. Eine Besonderheit dabei sind die regionalen Charakterfossilien von Ammoniten und Belemniten. Und die berühmtesten Fossilfälschungen, die Würzburger Lügensteine, sehen Familien in Auszügen im Original. Die großen Schauvitrinen im Bereich „Einheimische Säugetiere“ informieren über fast alle einheimischen, aber auch über aus der Region vertriebene Säugetiere, wie etwa den Braunbären, den Wolf oder die Wildkatze. Das „Quagga“ ist nur eine der Urarten, die ausgerottet wurden. Unter dem Thema „Artenmord“ macht das Naturkunde-Museum darauf aufmerksam, wie rücksichtslos viele Tierarten vernichtet wurden. Tonprogramme, die von den Kindern per Knopfdruck aktiviert werden, informieren über dieses weltweite Problem. Nur einen Einblick kann das „Reich der Insekten“ in diese weit verbreitete, am längsten überlebende und widerstandsfähigste Tierart geben. Verursacht das eine Insekt aufgrund seines Äußeren ein Schaudern fasziniert ein anderes wiederum durch seine Überlebensstrategie. Eine Besonderheit im Naturkunde-Museum in Bamberg ist das Museum im Museum, das auf Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal zurückgeht. Er gründete 1791 ein Naturalienkabinett, das Studenten und Professoren zu Lehrzwecken diente. Heute faszinieren nicht nur die darin gezeigten Sammlungen aus der Vogelwelt sondern das Mobiliar und die gesamte, edle Aufmachung des Museums. Obelisken, Büsten und Verzierungen beherrschen den in Weiß erstrahlenden Raum. Die Galerie bietet einen besonderen Einblick in die historischen, original erhaltenen Räumlichkeiten. Alljährliche Sonderausstellungen wie etwas zum Thema Schnecken, Muscheln und Weichtiere oder die Welt der Spinnen, ergänzen die Dauerausstellungen. Spezielle Führungen, sowohl für Privatgruppen wie für Lehrpersonal und Schüler, werden zu vorher besprochenen Themen auf Voranmeldung unter der Telefonnummer +49 (0) 951 67444 durchgeführt.