Kindergeburtstag: Rallye mit Schatzsuche

Rallye mit Schatzsuche: Bei schönem Wetter bietet sich für einen Kindergeburtstag eine Geburtstagsrallye mit Schatzsuche an. Es braucht zwar etwas Vorbereitung aber die Kinder haben jede Menge Spaß und es kommt garantiert keine Langeweile auf. Ob im Park, im Wald, in der Stadt oder im eigenen Garten – eine Rallye mit Schatzsuche ist überall möglich. [ab 6 Jahren]

Bei einer Rallye mit Schatzsuche wird der Kindergeburtstag zum kleinen Abenteuer.

Was ist eine Rallye mit Schatzsuche?

Bei einer Rallye müssen die Kinder auf dem Weg zum Schatz verschiedene Prüfungen bestehen, Aufgaben lösen und Hinweise suchen. Mit jedem weiteren Hinweis, den sie finden, kommen sie dem Schatz ein Stück näher. Zum Schluss finden Sie natürlich eine Schatzkiste mit Geschenken für die Kinder.

Für welches Kinderalter eignet sich eine Rallye mit Schatzsuche?

Am einfachsten ist es, wenn die Kinder bereits etwas lesen können. Dann ist man etwas flexibler bei der Gestaltung der Hinweise. Man kann aber auch mit Fotos und Bildern arbeiten, so dass auch kleinere Kinder ohne Probleme die Hinweise verstehen.

Die Vorbereitung – etwas aufwändig, aber es lohnt sich

Die Einladung

Zunächst müssen natürlich die Einladungen verschickt werden. Das Geburtstagskind sollte zwischen 6 und 10 Kindern einladen. Jedes Kind möchte gerne einen Part bei der Hinweissuche übernehmen und man muss ja auch alle Kinder im Auge behalten können.

Da das Motto des Kindergeburtstages ja eine Schatzsuche ist, bieten sich für die Einladungskarten Piratenmotive an. Schön sind auch Einladungen aus Elefantenhautpapier, die man an den Ecken mit dem Feuerzeug etwas anbrennt. Die Einladungen sehen dann aus wie alte Schatzkarten.

Auf den Karten sollte vermerkt werden, dass die Kinder feste Schuhe anziehen sollen, je nachdem in welchem Gelände man sich bewegt. Auch Sonnenschutz ist je nach Wetterlage nicht zu vergessen.

Was braucht man für die Vorbereitung?

Folgende Utensilien sollten vorhanden sein:

Fotoapparat
Blanko-Blätter DIN A4
Klebstoff
Heftzwecken
Füllung für die Schatzkiste: Geldstücke aus Schokolade, für jedes Kind ein kleines Geschenk
Proviant für die Schatzsuche (vielleicht in einem Bollerwagen, den man mitnimmt)

Keine Schatzsuche ohne Schatzkarte

Das Wichtigste bei einer Schatzsuche ist natürlich die Schatzkarte. Zu Beginn könnte man eine kleine Geschichte aufschreiben, wo man die Sage um den Schatz erklärt. Zum Beispiel, dass der Großvater von einem Schatz berichtet, den er vor sehr sehr langer Zeit vergraben hat. Aber nur mit Hilfe der Schatzkarte kann man ihn finden und natürlich nur, wenn besonders schlau und furchtlos ist. Am Ende der Karte sollte dann der Hinweis auf den 1. Standort stehen und der Ort, wo der 2. Hinweis versteckt ist.

Die Route festlegen und Hinweise basteln

Puzzlefoto

Jetzt kommt die eigentliche Arbeit. Wo soll die Route entlangführen und wie gestaltet man die Hinweise?

Eine Rallye mit Schatzsuche ist ja so aufgebaut, dass man von einem Hinweis zum nächsten geführt wird. Die Hinweise können mit Worten beschrieben werden oder man macht Fotos, die die Kinder dann wiedererkennen können. Man kann auch ein Foto von einem Standort wie ein Puzzle zerschneiden und die Kinder müssen es wieder zusammensetzen. Je nachdem ob man im Wald oder in Stadt ist, ergeben sich hier verschiedene Möglichkeiten. Mehr als sechs oder sieben Standorte sollten es allerdings nicht sein.

Es bietet sich an, dass man die Kinder mit 2 Erwachsenen begleitet. Da man ja meist die Hinweise nicht schon am Tag vorher anbringen kann, weil sie dann wahrscheinlich mit mehr da hängen werden, macht es Sinn, dass immer ein Erwachsener vorfährt und die Hinweise anbringt. Auch die Platzierung der Schatzkiste sollte erst kurz vorher erfolgen. Hierfür bieten sich zum Beispiel Spielplätze an, wo die Kinder tatsächlich den Schatz ausbuddeln können.

Jetzt kann es losgehen

Schatzkiste

Den Standort des 1. Hinweises haben die Kinder ja bereits auf der Schatzkarte erhalten. Das ist das 1. Ziel. Hier angekommen müssen die Kinder den nächsten Hinweis finden, der ja im 1. Hinweis verschlüsselt beschrieben oder fotografiert wurde. Haben die Kinder den Standort gefunden, muss hier entweder eine Aufgabe erfüllt werden oder eine Rätsel gelöst werden. Danach dürfen die Schatzsucher den nächsten Hinweis öffnen und den 2. Standort suchen. Man kann natürlich auch nur die Hinweise suchen und gleich zum nächsten Standort wandern. Erfahrungsgemäß haben die Kinder aber immer viel Spaß bei den Aufgaben.

Haben die Kinder den Schatz gefunden, bietet sich ein gemeinsames Picknick im Freien an.