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Museum für Film und Fernsehen in Berlin

Berlin

Museum für Film und Fernsehen in Berlin erleben die Familien Medien als Zeitgeschichte hautnah mit. Wer noch nicht wusste, dass „Bonanza“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ durchaus ein Stück Kultur spiegeln, wird an Ort und Stelle eines Besseren belehrt. Spannend vor allem für Kinder sind die Reise durch den Zeittunnel und der Abstecher in den Spiegelsaal. [ab Kindergartenalter]

Museum für Film und Fernsehen in Berlin findet sich jede Generation wieder.

Die Ausstellung Film und Fernsehen im Museum für Film und Fernsehen in Berlin spricht durchaus nicht nur erwachsene Ausstellungsbesucher, sondern auch Kinder an.

In der Ausstellung „Film“ werden die Familien über die Entwicklung der laufenden Bilder informiert. Dabei erfahren sie eine Menge über die ersten Tricks, die ersten Stars überhaupt alles über die Anfänge, als denn nun „die Bilder einmal laufen lernten“. Stummfilme, Medieninstallationen mit Katastrophen-Szenen oder Filme zur Zeit des Nationalsozialismus sind nur einige Besipiele des sehr umfangreichen Ausstellungsprogramms.

Für Science Fiction-Fans unter den Kindern hält die Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen auch einiges bereit. Regisseure wie George Lucas und Steven Spielberg sind vielen Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen ein Begriff. Wer kann sich nicht an ET erinnern, das beliebte außerirdische Wesen, das unbedingt nach Hause telefonieren wollte? Heute beherrschen rechnergestützte Kameraeffekte die Bilder der synthetischen Filme. Eine Saurierarmatur aus JURASSIC PARK zeigt den Übergang vom Handwerk zur computergenerierten Animation.

Gegenstände und Kostüme aus dem Nachlass von Marlene Dietrich zieren insgesamt drei Räume. Ausschnitte aus ihren Filmen und Privataufnahmen ergänzen dabei die Ausstellung. Die Ausstellung geht aber auch auf viele andere Persönlichkeiten des Filmes ein. Somit erfahren die Familien, wie Oscar-Preisträger Ray Harryhausen künstlichen Geschöpfen vor der Kamera Leben einhauchte.

Als lebendiges Forum für Geschichte und Gegenwart des deutschen Fernsehens versteht sich die Ausstellung „Fernsehen“ im Filmmuseum in Berlin. Eltern und Kinder erhalten Informationen über die unterschiedliche Entwicklung des Fernsehens im Osten und Westen.

Denn kein Medium hat unsere Gesellschaft und unser Leben so beeinflusst wie das Fernsehen. Fernsehen vereint Generationen. Ob „Bonanza“ oder „das Sandmännchen“, „die Sendung mit der Maus“ oder „gute Zeiten, schlechte Zeiten“, Fernsehen hält uns auch immer einen Spiegel vor. Auch das veranschaulicht die Ausstellung „Fernsehen“ sehr deutlich und anhand vieler Bespiele.

Aufregend auch für Kinder ist der Raum 1, der Spiegelsaal im der Ausstellung „Fernsehen“. Seitenwände, Decke und ein Teil des Fußbodens dieses acht Meter hohen Raumes sind mit 141 Spiegeln verkleidet. Auf diese wird in spektakulärer Weise eine chronologisch angelegte Fernsehprogramm-Revue projiziert.

Sechs Fernseh-Inseln laden dann in Raum 3 Eltern und Kinder im Museum für Film und Fernsehen in Berlin ein, Platz zu nehmen und eine Auswahl des Fernsehprogramms aus Ost und West zu sehen. Das Repertoire beinhaltet Kultsendungen, Live-Sendungen, Straßenfeger und preisgekrönte Produktionen. Doch hier geht es weniger ums „Fernsehgucken“, sondern die Zuschauer erhalten viele wertvolle Hintergrundinformationen.

Neben der Dauerausstellung sind im Filmmuseum Berlin immer wechselnde Sonderausstellungen zu sehen, die vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen.