Tel Aviv mit Kindern erleben

Tel Aviv mit Kindern

Tel Aviv mit Kindern: Wer noch auf der Suche nach einem Reiseziel mit Kindern ist, sollte den Blick abseits von italienischer Rivera oder spanischer Küste mal ein bisschen weiter schweifen lassen. Ein tolles Reiseland für Familien ist Israel. Einen schönen Einstieg für eine Israelreise bietet Tel Aviv. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Kilometer am Mittelmeer, hier liegt der einzige größere Flughafen des Landes und Tel Aviv eignet sich für den Einstieg nach Israel optimal. Tel Aviv heißt Familien willkommen, wie, das erfahren Sie hier.

Tel Aviv mit Kindern

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Tel Aviv ist eine Stadt, die man auch prima mit Kindern erleben kann. Da wäre erst einmal die Anreise, die beträgt von Frankfurt aus gerade mal vier Stunden. Das ist eine Strecke, die sich auch gut mit kleinen Kindern bewältigen lässt. Die Lufthansa fliegt zuverlässig dreimal am Tag die Strecke, wobei es sich lohnt, rechtzeitig zu buchen, einmal, weil die Preise dann günstiger liegen und man mit Kindern einen Ankunftstermin am Tag wählen sollte. Also lieber früh aufstehen, als zu spät ankommen. Es gibt auch die Möglichkeit, mit der israelischen Fluglinie El-Al zu starten, hier tauchen Familien schon recht früh in typischen Landesflair ein, da viele Einheimische damit reisen. Israelis lieben Kinder. Dies äußert sich allerdings manchmal auch darin, dass man den Nachwuchs einfach mal so machen lässt. Als Alternative gibt es auch Chartergesellschaften wie z.B. Easy Jet und weitere günstige Fluglinien. Hier kann man allerdings auch Pech mit der Pünktlichkeit haben. Für die meisten gilt, rechtzeitig planen, wer nicht auf einen ganz speziellen Tag angewiesen ist und eine gewisse Flexibilität zeigt, kann hier eine ganze Menge Geld sparen. Mit Schulkindern ist das natürlich nicht ganz so einfach, weil man hier auf die Ferienzeiten angewiesen ist. Prinzipiell ist es sehr viel besser im Frühjahr, März/April zu reisen oder auch im Herbst, wenn sich das irgendwie einrichten lässt.

Ist es in Tel Aviv sicher?

Die Frage, die bei einer Reise nach Israel auftaucht: „Ist es dort sicher?“ Vor allem Eltern die Tel Aviv mit Kindern aufsuchen, suchen hier nach einer Antwort und die Antwort lautet: „Es ist sicher!“, allerdings unter normalen Umständen, wenn nicht wieder eine Krisensituation heraufbeschworen wird, von welcher Seite auch immer. Ansonsten gibt es wenige Länder, in denen man sich so sicher fühlen kann wie in Israel. So jedenfalls erging es uns auf unserer Reise, in Italien oder Spanien gibt es sehr viel unsicherere Orte. 100% Sicherheit gibt es übrigens nirgendwo. Man muss sich darauf gefasst machen, an touristischen Orten oder auch an Eingängen zu Einkaufszentren kontrolliert zu werden. Aber daran kann man sich schnell gewöhnen. Das Sicherheitspersonal ist meist sehr freundlich und man sollte sich vor Augen halten, dass diese Leute oft schlecht bezahlt werden und einfach mitmachen. Nach eine Weile hat man sich daran gewöhnt. Es dient letztlich der eigenen Sicherheit. Auch die Kontrollen an den Flughäfen sind sehr streng. Vor allem in Tel Aviv. Wer mit Rucksack reist, kann sich auf eine spezielle Kontrolle gefasst machen, also vor dem Abflug in Tel Aviv genügend Zeit einplanen. Falls sich die Situation ändert, kann es natürlich auch wieder unsicherer werden. Wir unternahmen unsere Reise im März 2018 und zu diesem Zeitpunkt fühlten wir uns wirklich sehr sicher in Israel und auch in den Gebieten der Palästinenser, die wir bereisten.

Wo in Tel Aviv wohnen?

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Tel Aviv ist eine Großstadt und entsprechend sind auch die Preise. Allerdings bleiben diese immer noch weit unter denen von Paris.

Teuer ist Weißwein und auch Bier, beim Essen kommt es darauf an. Es gibt leckeres Essen auf die Hand, das nicht teuer ist, in Restaurants kann es auch teurer werden. So lohnt sich vorab ein kurzer Blick in die Speisekarte. Dafür ist die Auswahl an Restaurants riesengroß. Typisch für Tel Aviv, es gibt fast alles zum Essen. Landestypische Speisen sind günstiger als exotische. Wer sich gegen Hotel und für eine Ferienwohnung entschieden hat (das ist wirklich für all die  zu empfehlen,  die Tel Aviv mit Kindern besuchen, vor allem, weil man dort einfache Speisen auch mal selbst zubereiten kann). Ob Babybetten oder Stühle vorhanden sind, teilen die Vermieter fast immer mit. Und da Israel ein sehr kinderfreundliches Land ist, ist eine solche Ausstattung oft genug verhanden oder wird auch auf Anfrage gestellt. Hier kann man auch einfach mal ein Schnäppchen machen und relativ günstig buchen. Hotels sind teurer als bei uns, hier empfiehlt es sich, auf einen höheren Standard zurückzugreifen, wenn das machbar ist.

Wie bewege ich mich am besten fort in Tel Aviv?

Tel Aviv ist eine Stadt in der Ebene und man kümmert sich dort vor allem auch um gehandicapte Menschen. Deshalb ist es auch meist kein Problem, mit dem Kinderwagen unterwegs zu sein. Viele Strecken kann man laufen, alternativ lässt sich fast immer ein Bus nehmen. Das System zu durchschauen, ist nicht ganz einfach, weil die Stationen immer nur auf Hebräisch angezeigt werden. Doch fast jeder spricht Englisch und jeder hilft gerne. Wer in Tel Aviv suchend guckt, findet immer eine Person, die einen mit „Can I help you?“ anspricht. Also im Bus am besten fragen. Wir haben es eigentlich nie erlebt, dass uns nicht geholfen wurde. Räder lassen sich übrigens auch ausleihen, unter anderem auch sehr häufig E-bikes. Allerdings sind diese nicht für Kinder vorgesehen, hier muss man auf ein „normales“ Fahrrad zurückgreifen. Tel Aviv ist allerdings eine Stadt, in der man viele Distanzen auch problemlos zu Fuß zurücklegen kann.

Wie sieht es mit Spielplätzen in Tel Aviv aus

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Spielplätze gibt es eine ganze Menge, gut, manchmal nur mit einfachem Spielgerät ausgestattet, Schaukel, Rutsche und Sandkasten sind fast immer vorhanden. Zwei Spielplätze gibt es in Tel Aviv direkt am Strand. Schutz vor der Sonne bietet der Spielplatz in der Sheinkin Street. Auch mit Meir Garden können die Kinder toben. Der beste Spielplatz ist allerdings der Strand. Der Jerusalem-Strand gilt als familienfreundlichster Abschnitt. Das konnten wir allerdings selbst nicht ausprobieren, da es noch zu kalt zum Baden gewesen ist. Der Strand ist übrigens fast von jedem Ort aus schnell zu erreichen. Kinder sind in Restaurants fast immer herzlich willkommen. Auch wenn der Nachwuchs mal lauter werden sollte, in Tel Aviv oder überhaupt in Israel beschwert sich darüber keiner. Deshalb landete das Land auch auf Platz 4 der Familienfreundlichsten Länder der Welt im Jahr 2015. In Tel Aviv lässt sich auch mit Kinderwagen flanieren, z.B. an der Strandpromnade bis zur alten Hafenstadt Jaffa, dem älteresten Teil von Tel Aviv. Und es gibt immer etwas zu gucken. In fast jeden Restaurant oder Café gibt es Wickeltische auf den Toiletten und auch Hochsitze für Kinder stehen meist bereit. Da viele architektonisch interessante Bauwerke einfach mal so bei einem Rundgang angeschaut werden können wie z.B. die Bauhausarchitektur, die sich über Teile der Stadt ausbreitet, kann man als Eltern auch so „nebenbei“ ein bisschen Kultur machen. Und die tollen Märkte wie der Carmelmarkt bietet auch Kindern ausreichend Spannendes zum Gucken, langweilig wird es hier keinesfalls.

Im Norden von Tel Aviv liegt ein Stadtpark, die auch israelische Familien gerne aufsuchen. Hier kann man Fahrrräder leihen oder mit den Booten über einen kleinen See schippern. Genauso Tiere beobachten und picknicken. Ein Kleintierzoo erfreut die Jüngsten. Und es gibt noch sehr viel mehr Angebote.

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Übrigens ist Tel Aviv nicht nur eine kinderfreundliche Stadt, sondern wohl DIE hundefreundlichste weltweit. Hier nennen die Menschen nicht einen oder zwei Hunde ihr eigen, gar nicht selten trifft man auf Herrchen oder Frauchen, die gleich mal drei bis vier Bellos hinter sich herziehen.

Tel Aviv mit Kindern: Einen tollen Blogartikel haben wir gefunden, hier geht es vor allem um Reisen mit Baby und Sie erhalten sehr gute Tipps für eine solche Reise.
http://newkidandtheblog.de/2014/05/01/urlaub-in-israel-mit-baby-auf-nach-tel-aviv/