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Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover

Niedersachsen

Luftfahrtmuseum Hannover: Im Luftfahrt-Museum von Laatzen bei Hannover erleben Familien die Geschichte der fliegenden Kisten vom Heißluftballon über die ersten Passagierflugzeuge bis zu modernen Hubschraubern. 35 Flugzeuge sind auf 3.500 m² zu sehen, hinzu kommen Modelle und Zubehör der Fliegerei. [ab Schulalter]

Luftfahrtmuseum Hannover: Das Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover ging 1992 aus einer privaten Sammlung hervor.

Im Luftfahrt-Museum südlich von Hannover begeistern sich Kinder und Eltern für die vielen Exponate der fliegenden Objekte. Begonnen hat alles mit einem Heißluftballon, der 1783 mit den Brüdern Montgolfier aufstieg. 1891 wagte Otto Lilienthal die ersten gesteuerten Gleitflüge, wovon ein weiteres Ausstellungsstück Zeugnis ablegt.

Welch enorme Entwicklung folgte, wird deutlich, wenn sich die Familien den ersten Passagierflugzeugen nähern. Natürlich darf in einer solchen Sammlung auch Charles Lindberghs „Spirit of St. Louis“ nicht fehlen. Mit einer solchen Maschine flog Lindbergh 1927 von New York bis Paris, was vorher unvorstellbar schien.

1940 waren Ju 52 Transportmaschinen in Norwegen auf einem zugefrorenen Gewässer gelandet. Im Frühjahr versanken diese und wurden erst 1986 geborgen. Wie man dies bewerkstelligte, wird anhand von Modellen und Tafeln erläutert. Ein Teil eines dieser Flugzeuge ist im Laatzener Museum zu sehen.

Ein ganz besonderes Exponat ist die englische Spitfire, die in einem deutschen Museum einmalig ist. Ein eigener Abschnitt ist in dem von einem Verein betriebenen Museum dem Segelflug gewidmet. Bis zu 2000 km weit legen die Gleiter heutzutage zurück, doch dies war nicht immer so. Modelle und Dioramen zeigen, wie sich der Segelflug entwickelte.

Wer glaubt, die Fliegerei sei Männersache, wird im Luftfahrt-Museum eines Besseren belehrt. Berühmte Fliegerinnen gab es nämlich auch. Ihr Beitrag zur Entwicklung der Luftfahrt wird in Laatzen ebenfalls gewürdigt. Kinder dürfen auch gerne mal im Hubschrauber Platz nehmen!