Marienkirche in Dessau Sachsen-Anhalt Die Marienkirche in Dessau führt interessierte Besucher auf die Spuren von Martin Luther. Bis zum Jahr 1540 reicht die Geschichte der Kirche, die nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wieder aufgebaut wurde. Besucher bestaunen die Elemente der Spätgotik und Frührenaissance, nehmen an Führungen oder an einer Turmbesteigung teil. [ab Schulalter] Bei einem Ausflug zur Marienkirche in Dessau erleben die Besucher einen modernen Veranstaltungsort in einem historisch bedeutsamen Gebäude. Die Marienkirche entdecken die Eltern und Kinder im Zentrum von Dessau. Gerade Kunstliebhaber oder geschichtsinteressierte Kinder erfahren viel Wissenswertes über deren Bauzeit und Entwicklung. Die Geschichte über die Marienkirche beginnt im Jahre 1540, wo die Einwölbung des Kirchenschiffes erfolgte. Norddeutsche Backsteingotik erkennen die Familien am Turm, wobei aufgrund der Bauzeit Elemente der Frührenaissance vorhanden sind. Während der Führung in der Marienkirche Dessau wird den Eltern und Kindern erläutert, dass im Jahre 1534 an einem Gründonnerstag erstmals das Abendmahl stattfand und dass Martin Luther an dem Ort gepredigt hatte. Durch den Zweiten Weltkrieg erlebte die Marienkirche das gleiche Schicksal, wie viele andere kulturelle Stätten. Sie wurde zerstört. Acht Jahre dauerte der Wiederaufbau der Kirche. Diese bietet immer wieder Veranstaltungen an. In den Etagen des Kirchturms zeigt das Museum für Stadtgeschichte Wechselausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte von Dessau. In diesem Jahr feiert die Marienkirche ihr 10-jähriges Bestehen als Veranstaltungsort. Bei einer Turmbesteigung erleben die Familien einen interessanten Abendspaziergang mit der Türmerin. Hier für ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.