Diskussionen vor dem Kleiderschrank – Teens und ihr Modegeschmack

Diskussionen vor dem Kleiderschrank ? Teens und ihr Modegeschmack: Irgendwann nimmt der Einfluss auf die Kleidung der Kinder immer mehr ab. Spätestens ab dem Teenageralter möchten Jugendliche selbst darüber entscheiden, was sie anziehen. Oft werden sie von Modetrends ihrer Film- und Fernsehstars beeinflusst, aber auch der Wunsch zu einer bestimmten Gruppe dazuzugehören spielt bei der Kleiderwahl eine große Rolle.

Von Prinzessinnen und Farbentrennung – alte Muster immer noch aktuell

Bereits im Kindergarten beginnen die ersten Diskussionen beim morgendlichen Anziehen. Vorbei die Zeit, wo Kinder anstandslos anziehen, was die Eltern vorschlagen. Wenn  die Kleinen sich selbst im kältesten Winter mit rosa Rüschenbluse und quietschgelben Gummistiefeln stolz den Eltern präsentieren, ist die Prinzessinnenphase erreicht. Tatsächlich spielt die Farbentrennung im Baby- und Kindergartenalter nach wie vor eine große Rolle.

Bei den Jungs sieht die Sache etwas entspannter aus. Sie legen weniger Wert auf ihre Kleidung und tragen auch ohne große Diskussion die Pullis und Hosen ihrer älteren Geschwister auf. Natürlich ist auch diese Phase irgendwann vorbei und kleine Jungs möchten auch bei der Kleiderwahl mitreden.

Eltern sollten sich informieren und mit ihren Kindern sprechen

Spannend wird es dann spätestens beim Wechsel auf die weiterführenden Schulen. Was ist gerade bei Teenagern angesagt? Ein Blick in Modezeitschriften für Jugendliche oder Onlineshops wie www.vangraaf.com geben Aufschluss. Oft sind es gewisse Labels, die ?in“ sind und an denen sich Jugendliche orientieren. So können auch Eltern besser nachvollziehen, warum es gerade dieses oder jenes Kleidungsstück sein muss.
Ist die Auswahl dann zu extravagant oder eventuell auch zu freizügig, sollten Eltern erklären, dass manche Kleidungsstücke auch falsche Signale aussenden können oder ein falsches Bild zeigen.

Teens entwickeln ihren eigenen Stil

Auch die eigene Kleiderwahl ist wieder ein Schritt in die Selbständigkeit, der Eltern auch ein positives Gefühl vermitteln sollte. Jugendliche signalisieren durch ihre Kleiderwahl ihre Persönlichkeit, Individualität und auch ihre Abgrenzung. Auch wenn Eltern manchmal schlucken müssen, ob des Anblicks ihrer Sprösslinge, es gehört zur Entwicklung dazu und sollte auch unterstützt werden. Besonders wichtig ist bei Jungs wie Mädchen auch der Status innerhalb ihres Freundeskreises, der nicht selten über die Kleidung definiert wird. Das Phänomen ist nicht neu. Jeder erinnert sich an seine Teenie-Zeit zurück und kann sich gut an die verschiedenen Modetrends erinnern. Damals wie heute gehörten Mode wie auch Musik und Filme zum Erwachsenwerden dazu.

Wenn die Modewünsche das Budget übersteigen

Kinder geben gerne ihr Taschengeld für Kleidung aus. Aber das Budget ist schnell erschöpft, wenn es um Markenkleidung geht. Hier sollten Eltern zum einen deutlich machen, dass das Kind selbstbewusst agieren sollte, warum es jetzt nicht auf den momentanen ?Modezug“ aufspringen will. Hier ist natürlich auch ein gesundes Mittelmaß sinnvoll. Es können einige teure Markenartikel für die momentane Garderobe angeschafft werden, solange der Hauptteil bezahlbar bleibt. Und wenn das Kind absolut nicht von seinem Kleiderwunsch abrücken will, gibt es auch noch die Möglichkeit, den Betrag zu zahlen, den die Hose zum Beispiel als Noname-Produkt gekostet hätte und das Kind zahlt den Rest vom Taschengeld. So lernt es auch den Wert von Kleidung zu schätzen.
Laut Statistik geben Jugendliche rund 57% ihres Taschengeldes für Kleidung aus, was verdeutlicht, welchen Stellenwert die Mode hat. Damit Kinder hier nicht den Überblick verlieren, ist es sinnvoll, einen monatlichen Höchstbetrag für Kleidung zu vereinbaren.

Ungefragt Kleidung einkaufen?

Das führt oft zu Enttäuschungen, wenn man den Modegeschmack absolut verfehlt hat. Hier sollten Eltern zunächst Rücksprache halten oder zusammen auf Einkaufstour gehen. Auch das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Vergleich und natürlich auch zum Onlineshoppen vom heimischen PC aus. Hier kann man in aller Ruhe stöbern und sich informieren.