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Das Glockenmuseum in Herrenberg

Baden-Württemberg

Das Glockenmuseum in Herrenberg: Ein Museum der besonderen Art besuchen die Familien im Glockenmuseum der Stiftskirche Herrenberg. Hier hängen Glocken aus 9 Jahrhunderten Glockengießgeschichte und aus vielen Regionen Deutschlands. Mit Glück kommen Eltern und Kinder noch in den Genuss des Glockengeläutes.[ ab Kindergartenalter]

Die Familien hören das Glockenmuseum in Herrenberg im wahren Sinne des Wortes einmal die Glocken läuten.

Das Glockenmuseum in Herrenberg entstand seit dem Jahr 1990 nach und nach in der geräumigen Glockenstube unter der Zwiebelhaube des Stiftskirchenturms. Das Ergebnis ist eine sehenswerte Glockensammlung. Die Familien können diese Glocken nicht nur anschauen, sondern zu gegebenen Anlässen auch hören.

Wenn die Familien über die Wendeltreppe bis in die Glockenstube den Weg finden, dann entdecken sie hier über dreißig Bronzeglocken, die sich auch noch läuten lassen. So kommen sie auch immer wieder zu ihrem geräusch- und klangvollen Einsatz. Die Herrenberger Stiftskirche besitzt hiermit das umfangreichste Kirchengeläut Deutschlands. Da gibt es über 1000 Jahren Glockengeschichte zu bewundern. Wenn da nicht die Glocken läuten.

Die Glockensammlung umfasst neben den historischen Herrenberger Glocken auch wertvolle Einzelstücke aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, darunter auch Leihglocken aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, z.B. aus Schlesien. Auch die älteste Glocke Deutschlands, die Haithabuglocke, ist zu sehen – allerdings in einer Kopie.

Die Glocken sind nicht nur Museumsstücke, sondern werden auch heute noch nach einer sog. Läuteordnung geläutet, das geht dann Eltern und Kindern durch Mark und Bein. So finden in der Stiftskirche Herrenberg jeden 1. Samstag im Monat von 17:00 bis 18:00 Uhr Glockenkonzerte statt. Anschließend erfolgt zwischen 18:00 und 18:10 Uhr das Einläuten des Sonntags mit dem Gesamtgeläut. Ein Hörspiel der besonderen Art für kleine und große Glockenfans.