Verpackungsmuseum in Heidelberg Baden-Württemberg Verpackungsmuseum in Heidelberg: Ein Museum für Verpackungen? Klingt skurril, ist es auch. Denn im Deutschen Verpackungsmuseum können die Familien in Heidelberg mal so „richtig auspacken“. Verpackungsgeschichte ist auch immer Kulturgeschichte und die Familien erfahren am Objekt, die Verpackung macht den Erfolg, das war gestern so und ist auch heute noch zutreffend. [ab Schulalter] Das Verpackungs-Museum in Heidelberg zeigt die Warenverpackung gleichzeitig als Spiegel der kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft. In einem Innenhof an der Fußgängerzone in Heidenberg entdecken die Familien das erste und bisher wohl auch einzige Deutsche Verpackungsmuseum. Was gibt es hier für Eltern und Kinder zu sehen und zu erfahren? Im Verpackungsmuseum erleben die Familien die Geschichte der Verpackung auch als ein Stück Alltagsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Verpackung ist aber immer auch gleichzeitig das Ergebnis von Kreativität und nur was richtig verpackt ist, verkauft sich auch gut, das war damals so und gilt auch noch heute. Manche Verpackungen sind mittlerweile Kunstwerke und haben Designgeschichte geschrieben Thema dieses doch recht skurril anmutenden Museums ist die industrielle Warenverpackung des 19. und 20. Jahrhunderts. Etliche Verpackungsgestaltungen gehen auf bedeutende Künstler ihrer Zeit zurück Das Deutsche Verpackungs-Museum ist in den Räumen einer ehemaligen „Nothkirche“ mitten in der Heidelberger Altstadt untergebracht. Neben verschiedenen Funktionen der Warenverpackung rücken mit zahlreichen Exponaten auch deren Geschichte und die Entwicklung einzelner Packstoffe in den Mittelpunkt Präsentiert werden außer den „Klassikern“ des Verpackungsdesigns auch ungewöhnliche und erfindungsreiche Verpackungsideen. Verpackungen haben schon Kult-Status, auch das führt das Verpackungsmuseum in Heidelberg den Familien vor Augen. Ob die Konturflasche von Coca Cola oder die gelb-schwarze Uhutube – der Wiedererekennungseffekt ist bei Jung und Alt garantiert. So erfahren die Familien bei einem Rundgang durch das Verpackungsmuseum zum Beispiel, dass „OD“ für „Zahn“ (odohn) und „OL“ (oleum) für Öl im Griechischen stehen und beide Begriffe Pate gestanden haben für die allseits bekannte Odol-Flasche mit dem intensiv schmeckenden Mundwasser. Diese Flasche mit dem gekrümmten Hals ist eindeutig eine Marke, die auch heute noch in vielen Badezimmern nicht fehlen darf. Die Wurzeln der Maggi-Flasche reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück und die Nivea-Creme war tatsächlich die erste Fett- und Feuchtigkeitscreme der Welt. Auch das erfahren die Familien im Verpackungsmuseum in Heidelberg. Großmutter setzt sie vielleicht genauso ein wie das Enkelkind. So greifen wir heute immer noch „zur Nivea Creme“, wenn wir eine Fettcreme verwenden oder suchen den „Uhu“, wenn wir einen Kleber benötigen. Und wer kennt nicht die Geschichte von Pril, dem berühmten Geschirrspülmittel, das schon die Hände der Großmütter schonte? Und Pril-Blümchen hat so mancher schon im Badezimmer verzweifelt von den Wänden gekratzt – auch das zählt zu den Alltagserfahrungen einer ganzen Generation. So wird denn bei einem Besuch im Verpackungsmuseum in Heidelberg auch so mancher Aha-Effekt auftrete Unterschiedliche Aspekte der Verpackung in unserem Jahrhundert behandeln dann Wechselausstellungen und Sonderschauen im Verpackungsmuseum in Heidelberg.