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Schloss Celle

Niedersachsen

Schloss Celle: Im Schloss von Celle wird gezeigt, wie die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg einst hier residierten. Im Residenzmuseum sind die barocken Staatsgemächer von Georg Wilhelm oder die Schlosskapelle zu besichtigen. Das kann auch im Rahmen einer Führung geschehen. Anschließend lockt der Schlosspark. [ab 5 Jahren]

Das größte Schloss in der südlichen Lüneburger Heide steht in der alten Residenzstadt Celle.

Das Schloss in Celle wurde im 13. Jahrhundert erbaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Die verflügelige Anlage wird heute von Stilmerkmalen der Renaissance und des Barock bestimmt. Schon im 10. Jahrhundert gab es an dieser Stelle eine Wasserburg, die die Furt an der Aller bewachen sollte.

Als die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg ihre Residenz im Jahre 1378 nach Celle verlegten, begann die Umwandlung zum heutigen Schloss. Der Burggraben umgibt die Anlage mit dem Park jedoch bis heute. Ab 1530 sorgte Ernst I. für die Umgestaltung im Renaissancestil, ab 1670 kamen unter Herzog Georg Wilhelm barocke Elemente hinzu.

Für Kinder wurden in der Ausstellung zahlreiche Mitmachangebote geschaffen. Sie verbergen sich hinter den orangeroten Elementen. Da kann man sich mal mit Rokoko-Perücke bewundern, ein eigenes Monogramm gestalten oder Geheimzeichen mit dem Fächer geben!

Auch ein Schlosstheater wurde eingebaut. Heute wird dort wieder gespielt, überwiegend für Erwachsene, gelegentlich aber auch Kinderstücke (www.schlosstheater-celle.de).

Bei einer Schloss-Führung lässt sich noch so manche interessante Anekdote erfahren. Die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner wird modern inszeniert. Gemälde, Mobiliar oder kostbare Silberobjekte lassen sich in den schönen Räumlichkeiten entdecken. Schlosskapelle und Schlossküche sind gar nur im Rahmen einer Führung zugänglich.