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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Sachsen-Anhalt

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn: Beim Besuch der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn bei Helmstedt wird deutsche Geschichte lebendig. Wie gesichert die innerdeutsche Grenze einst war und welch eine Atmosphäre der Angst hier herrschte, ist für Kinder von heute genauso interessant wie für die, die das einst selbst miterlebt haben. [ab 10 Jahre]

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn bewahrt einen Teil der deutschen Geschichte

Wie war das eigentlich früher, als Deutschland geteilt war? Kinder und Jugendliche von heute können sich kaum noch vorstellen, dass es einmal zwei deutsche Staaten gab, zwischen denen eine schwer gesicherte Grenze lag. Wer seinem Nachwuchs diesen Teil der deutschen Geschichte näher bringen will, hat dazu Gelegenheit an der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

Diese befindet sich heute direkt an der Autobahn 2 in der Nähe von Helmstedt. Bis zum Ende der DDR befand sich hier der Grenzübergang Marienborn-Helmstedt. Er entwickelte sich nach seiner Einrichtung schnell zur bedeutendsten und größten Grenzübergangstelle an der innerdeutschen Grenze. Heute ist sie die einzige noch in wesentlichen Teilen erhaltene Anlage ihrer Art. So lassen sich die Abfertigungsbereiche für die in die DDR einreisenden Pkw und Lkw, der Zollbereich sowie der Kommandantenturm der Grenztruppen besichtigen.

In den Räumlichkeiten der Gedenkstätte befindet sich eine Dauerausstellung. Hier erfährt man alles über die Entwicklung der Wrenzübergangsstelle. Was einst zum Bollwerk ausgebaut wurde, wird heute zum Ort der Begegnung. In den Räumen des Zolls erfährt der Besucher dann alles über den Ablauf des Zolls und wie die Reisenden dies wahrnahmen. Welche Aufgaben hatte der DDR-Zoll? Wer waren die Zöllner? Und was ist dann der „kontrollierte Kontrolleur“?

Weitere interessante Dinge lassen sich bei einer Führung erfahren.