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Mausefallenmuseum und allerlei Kuriositäten

Sachsen-Anhalt

Mausefallenmuseum in Güntersberge: Ein Mausefallenmuseum? Gibt es das wirklich? Ja, und zwar in Güntersberge im Harz warten Mausefallen und einige andere Kuriositäten auf die Familien. Wo gingen die Menschen früher aufs Klo und wie kurbelte man eine Waschmaschine  an? Fragen über Fragen und auf so manche finden Eltern und Kinder vor Ort eine Antwort. [ab Schulalter]

Europas erstes und bisher einziges Mausefallenmuseum liegt in Güntersberge im Harz.

Mehr als 40 Fallen, die arme Mäuse in den Mäusehimmel verfrachten, hat Karl Heinz Knepper gesammelt. Theoretisch ließen sie sich sogar noch einsetzen, doch keine Bange, die Fallen sind „still gelegt“. So darf sich ruhig auch einmal die ein oder andere Maus in das kleine Museum in Güntersberge verirren, ihr droht keine Gefahl. Hier erfahren die Familien, dass sich Mäuse nicht nur mit Speck fangen lassen, sondern auch mit Kanonen. Das war Anfang des vergangenen Jahrhunderts der „Hit“ für Mäusefänger.

Im Mausefallenmuseum bleibt es nicht bei Mausfallen. Die „Galerie der stillen Örtchen“ verrät, wo und wie die Menschen früher aufs Klo gegangen sind, ein Thema, das nicht nur Kinder interessiert. Hier gibt es Fotos, Bilder und Zeichnungen zum Angucken, zum Staunen und zum Schmunzeln. Aber es bleibt nicht bei den Klos, auch Damenunterwäsche, Nachttöpfe, Keuschheitsgürtel und Flohfallen werden zu Ausstellungsstücken. Wer seinen Kindern auch noch erklären möchte, was denn nun eine Klistierspritze sei, bitte sehr, im Mausefallenmuseum in Güntersberge gibt es endlich die Gelegenheit dazu.

Wie sahen die ersten Staubsauer aus oder wie wurde eine Waschmaschine mit einer Handkurbel bedient? Auch auf solche Fragen finden die Familien im Mausefallen- Kuriositäten-Museum Antworten.

Ein Museum für die ganze Familie, nur ganz zart besaitete Seelen sollten sich wappnen und für ganz kleine Kinder auch nicht geeignet.