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Bergbaumuseum Knesebecker Schacht in Bad Grund

Niedersachsen

„Schachtanlage Knesebeck“ in Bad Grund: Von der einst regen Tätigkeit unter Tage zeugt in Bad Grund das Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“. Bis 1992 wurde hier Erz gefördert. Bei der Führung werden neben den überirdischen Anlagen und Maschinen auch Stollen, Steigerbucht und Kehrradstube besichtigt.

Wahrzeichen vom Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“ in Bad Grund ist der 47 m hohe Hydrokompressorenturm.

Seit 1855 wurde im Knesebecker Schacht in Bad Grund Erz abgebaut – immerhin bis 1992. Somit war es das Bergwerk im Harz, das am längsten in Betrieb war. Heute dokumentiert das Bergwerksmuseum, wie sich der Erzabbau im Laufe der Jahrhunderte veränderte und welche Maschinen den Bergleuten zur Verfügung standen.

1912 wurde der alles überragenden Hydrokompressorenturm errichtet. Mit Hilfe dieses einzigartigen Montandenkmals wurde damals Druckluft erzeugt, um die Maschinen unter Tage anzutreiben. Diese gewaltigen Maschinen sind im Außengelände zu bewundern und werden bei der Führung genauso erklärt wie die Geschichte des Bergbaus in Bad Grund.

Nach dem Besuch der Ausstellung mit Zeichnungen, Modellen und zahlreichen Objekten aus dem Bergbau geht es dann hinein in den Berg. Dabei sind alle zünftig mit einem Helm ausgestattet. Durch den Stollen geht es zur Steigerbucht und an den Abbauort. Über die ehemalige Kehrradstube geht es zurück an die Erde.

Wer den Kindergeburtstag in der Schachtanlage Knesebeck feiert, kann zum Beispiel Steine klopfen oder mit dem Streckenfahrrad eine Runde drehen.