Das passende Geschenk finden

Wer Kindern mit Geschenken Freude bereiten will, sollte sich rechtzeitig Gedanken machen. Viele Geschenkideeen wachsen im Laufe des Jahres und wenn es einmal mehrere Monate bei einem konkreten Wunsch bleibt, kann man sich (fast) sicher sein, dass das Kinder sich wirklich freut. Doch auch da gibt es noch einiges zu beachten. Hier finden einige Anregungen.

Das passende Weihnachtsgeschenk zu finden, ist nicht immer so einfach

Vorfreude ist die schönste Freude

Jedes Jahr stellt sich von Neuem die Frage, was dem Kind oder den Kindern schenken? Hierbei kommt es gar nicht so sehr darauf an, dass ein Geschenk teuer sein muss, aber es muss passen. Deshalb fangen Sie am besten nicht erst drei Tage vor Weihnachten an, die Geschenke zu planen. Oft kommen die wirklichen Wünsche einfach mal so zwischendurch. Aber vielleicht ist der Wunsch zu groß, um einfach mal nur so erfüllt zu werden? Und Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude? Warum nicht einmal das Kinder eine Weile warten lassen?

Sammelgeschenk

Ist das Geschenk teuer, dann sammeln sie Teilbeträge ein. Oma, Tante, großer Bruder oder wer auch immer tragen vielleicht gerne ihren Teil zu einem Gemeinschaftsgeschenk bei. Wichtig ist allerdings, das Kind sollte einverstanden sein, dass es dann eben nur ein großes Geschenk gibt und dieses auch etwas ganz Besonderes ist. Gut, zusätzlich ein paar praktische Kleinigkeiten noch unter den Baum zu packen, ist sicher auch in Ordnung. Aber die Relation sollte gewahrt werden.

Wunschzettel

Mit den Wunschzetteln ist das ja immer so eine Sache. Da steht alles Mögliche drauf und schenkt man dem Kind dann etwas von der Liste, kullern die Tränen. Es sollte keine Barbiehaus sein, sondern dieses tolle neue Plüschtier, das Töne von sich gibt. Stellen Sie sich vor, Sie dürften eine persönliche Wunschliste erstellen, da fällt einem ja auch das ein oder andere ein, was man ja einfachmal mal dazu schreibt und so gar nicht ganz so dringend benötigt. Bei einem Wunschzettel sollte das Wichtigste oben stehen.

Buchgeschenke

Immer wieder wird bemängelt, dass Kinder zu wenig lesen. Wen wundert´s, wenn so oft die Vorbilder fehlen. Deshalb das Kind noch einmal konkret darauf hinweisen, dass es auch einen Extra-Bücherzettel geben darf. Vielleicht suchen Sie da auch mit dem Kind gemeinsam. Es gibt zum Beispiel im Internet tolle Buchtipps. Etwas ausgewöhnliche Tipps vor allem für anspruchsvolle jüngere Leserinnen und Leser finden Sie in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung ZEIT. Schön wäre es, wenn sich zumindest ein Buch auf dem Gabentisch finden würde. Und wünscht sich Kind ein bestimmtes Buch, dann sollte es auch genau das sein. Eine Kopie ist nie so gut wie das Original. Und unterstützen Sie Bücherwünsche. Auch Hörbücher gehören dazu.

Preise vergleichen

Suchen Sie das Geschenk rechtzeitig aus. Dann gibt es weniger Stress. Falls Sie selbst nach Ideen suchen, dann können Sie sich ins Weihnachtsgeschäft stürzen oder sich einfach Anregungen im Netz holen. Viele Internetportale bieten eine breite Auswahl an Spielsachen an. Hier kann man sich aller Ruhe informieren, was es überhaupt gibt. Da hat man meist die Qual der Wahl. Hier sollten Sie die Preise auf jeden Fall vergleichen – auch da hilft das Internet. Apropo Preis. Qualität hat einfach ihren Preis. Was macht es für einen Sinn, wenn das neue Spielzeug nach drei Wochen in den Mülleimer wandert? Greifen Sie auf solide Marken zurück, schauen Sie sich auch in Testportalen um oder fragen Sie einfach andere Eltern in einem Forum, welche Erfahrungen Sie mit einem Geschenk einer bestimmten Marke gemacht haben.

Hund ist nicht gleich Hund

Und wenn es einmal unmöglich sein sollte, einen bestimmten Wunsch zu erfüllen, dann erklären Sie das Ihrem Kind in einem Gespräch. Vielleicht reicht die Familienkasse einfach nicht aus und der Wunsch muss ein bisschen verschoben werden. Machen Sie es nicht wie eine Bekannte, die ihrer Tochter einen tollen, teuren Riesenplüschhund schenkte unter der Beteuerung des Kindes, der Hund sei das einzige im Leben, was sich das Kind jemals wieder wünschen würde. Und jetzt fristet der Plüschhund ein jämmerliches Leben in der Scheune und durchs Haus tobt ein echter Hund. Der braucht zwar sehr viel mehr Zeit und Pflege, war aber der Wunsch aller Familienmitglieder. Vorteil, er staubt nicht so schnell ein.