Wie plant man das Babyzimmer?

Wie plant man das Babyzimmer?

Wie plant man das Babyzimmer? Bald ist das Baby da und die Vorfreude der werdenden Eltern ist meist groß. Je näher der Termin rückt, desto dringender wird das Bedürfnis des Nestbaus. Denn ein schönes Nestchen soll das neue Familienmitglied ja bekommen. Doch Hand auf Herz: das neue Zimmer ist dem neuen Erdenbürger zumindest am Anfang ziemlich egal. Doch das Älterwerden geht schneller als Mama und Papa denken.

Planung ist auch bei einem Babyzimmer die halbe Miete

Manchmal ist es sinnvoll, beim Einrichten des Babyzimmers schon einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen.

Fürs Babyzimmer reicht erst einmal eine Grundausstattung und die Sicherheit steht im Vordergrund

So sollten die frisch gebackenen Eltern sich bei der Einrichtung des Babyzimmers erst einmal auf die wichtigsten Einrichtungsgegenstände konzentrieren. Ist das Baby erst einmal da, gibt es genug Dinge, auf die man sich einlassen muss. Deshalb ist es auch sinnvoll, das Zimmer schon vor dem Geburtstermin einzurichten und nicht erst einmal zu warten. Ein guter Termin ist das letzte Drittel der Schwangerschaft. So gibt es noch ausreichend Zeit, durch Möbelhäuser zu ziehen und sich alles ganz genau anzugucken. Sofern man die Einrichtung nicht im Internet bestellt. Doch auch hier braucht man Zeit und Muße, um das Entsprechende zu finden.

Wie plant man das Babyzimmer? Auf Sicht das Kinderzimmer einrichten

Wer auf eine geschlechtsspezifische Farbe großen Wert legt, muss sich dann vorab informieren oder die Chancen stehen eben 50% zu 50% – ungefähr. Die Wahl von neutralen Farben fürs Zimmer ist empfehlenswert, vor allem, wenn man die Wandfarbe auch noch fürs Kindergartenkind beibehalten will. Und schon da kann es durchaus sein, dass Jungs der Farbe Rosa gegenüber eine Verweigerungshaltung einnehmen. Warum also nicht grün oder orange? Das sind auch schöne und freundliche Farben und neutral.

Eine Grundausstattung reicht erst einmal völlig aus

Wie plant man das Babyzimmer? Babybett, eine Kommode und/eine Wickelkommode reichen am Anfang völlig aus. Bei allen Einrichtungsgegenständen sollten Eltern auf jeden Fall auf Zertifizierung achten. Bei Stiftung Warentest werden immer wieder Babybetten und andere Einrichtungsgegenstände fürs Kinderzimmer getestet. Viele Eltern bevorzugen das Wickeln im Badezimmer, da hier das Wasser schneller bei der Hand ist als im Kinderzimmer. Auch liegt die Zimmertemperatur meist im Badezimmer ein bisschen höher. Alle wichtigen Utensilien sollten in Reichweite sein. Es dauert nicht lange und der immobile Säugling, der sich überall brav ablegen lässt, fängt an, sich zu drehen und da ist es unerlässlich, das Kind immer im Auge behalten zu können. Kommoden eignen sich für das Verstauen von Babykleidern wesentlich besser als Schränke. Einige Schubladen, in den sich Strampler, Lätzchen, Babyunterwäsche, Jäckchen usw. gut einsortieren lassen, sind optimal. Kleines oder großes Zimmer? Nicht jeder kann sich einen riesigen Tanzsaal als Kinderzimmer leisten. Manchmal sind einfach ein bisschen Ideenreichtumg und Phantasie gefragt, dann lässt sich auch aus einem kleinen Raum ein Schmuckstück zaubern. Und ein kleines Baby braucht definitiv am Anfang noch sehr wenig Platz. Vielleicht steht das Babybett ja zu Beginn auch im Elternschlafzimmer, so dass Zimmer zu Beginn wirklich nur als Wickelplatz und Bekleidungsaufbewahrungsraum genutzt wird. Je heller, desto besser ist es für einen kleinen Raum. Streichen Sie die Wand mit fröhlichen hellen Farben und die Raumwirkung wird schon eine ganz andere sein.

Aus dem Baby wird schnell ein Krabbelkind

Doch es wird nicht lange dauern und aus dem liegenden Säugling wird ein krabbelndes Kleinkind. Dann erhöhen sich die Anforderungen an ein Kinderzimmer erheblich. Jetzt stehen das Wohlbefinden des Kindes und vor allem seine Sicherheit an erster Stelle. Wickelauflagen mit Rand sind hier übrigens zumindest ein kleiner Schutz und ein dicker Teppich vor der Kommode ist ebenfalls sinnvoll. Falls doch mal etwas passieren sollte. Was natürlich keiner hofft. Weitere wichtige Infos für die Einrichtung eines Babyzimmers erhalten Sie auf Familienkultour.

Wie plant man das Babyzimmer? Wichtig wird der Bodenbelag bei einem krabbelnden Kleinkind. Ein Teppich schafft eine angenehme Wohnatmosphäre und ist vor allem warm und Weich, was für ein Krabbelkind sehr angenehm ist. Das Problem ist die Sauberkeit, schnell wird mal ein Kakao verschüttet und bei größeren Verschmutzungen sieht ein Teppich schnell auch schmuddelig aus. Regelmäßiges intensives Saugen ist unerlässlich. Ein Korkboden oder auch Holzparkett sind leichter zu reinigen. Ein Kompromiss wäre ein großer strapazierfähiger Teppich, den man zum Beispiel in die Reinigung geben kann und im allerschlimmsten Fall entsorgt und ersetzt, wenn er seinen Dienst nach einer Weile getan hat. Oder auch mehrere kleine Teppiche, die ebenfalls eine warme Wohlfühlatmospähre schaffen.

Achten Sie auf stabile Gegenstände im Zimmer: abgerundete Ecken sind optimal

Gegenstände im Zimmer eines Krabbelkindes sollten möglichst stabil sein und nicht so schnell umfallen können, im besten Fall verfügen sie über abgerundete Ecken. Der Übergang vom Krabbelkind zum Kleinkind geht schnell, auf jeden Fall sollte das Kind sich an allen Gegenständen hochziehen können, ohne das diese zur Gefahr werden. Ideal sind Babybetten mit hernehmbaren Sprossen. So kann das Kind aus dem Bett krabbeln, die Eltern wissen es aber auch sicher versorgt, sollte sich einmal niemand im Raum aufhalten und die Sprossen werden fest gedreht.

Sicherheit im Kinderzimmer geht vor

Wie plant man das Babyzimmer? Weiche Möbel, an denen das Kind sich nicht verletzen kann sind ideal, hier gibt es eine große Auswahl zum Beispiel auch an Sitzsesseln, Sitzwürfeln oder ganz weichen Sesseln, in denen das Kind auch prima kuscheln kann. Sorgen Sie schon jetzt dafür, dass das Kinderzimmer übersichtlich bleibt. Schnell sammelt sich auch bei kleinen Kindern Unmengen von Spielzeug an. Achten Sie am besten von Anfang an darauf, dass es nicht zuviel wird. Lieber das Spielzeug einmal auswechseln und einen Teil im Speicher oder der Abstellkammer deponieren. Was im Kinderzimmer bleiben soll, dann am besten in Aufbewahrungsboxen sortieren. Das sollten Boxen sein, an die das Kind auch selbst problemlos herankommt und mit der Aufräumerziehung kann man nicht früh genug beginnen. Bei einem Kleinkind ist da noch zu viel erwartet, aber wenn man am Abend gemeinsam das Spielzeug mit Kind wieder einsortiert – auch darauf lässt sich prima ein Spiel machen – dann wird es schon rechtzeitig an die späteren – und dann oft mit Streit verbundenenen Aufräumaktionen heranführen. Bei den Aufbewahrungsboxen sollten Sie ebenfalls auf Sicherheit achten. Manchmal tun es auch Pappkartons, die nach einer Weile wieder entsorgt werden können. Worauf Sie vor allem bei Betten älterer Kinder achten sollten, erfahren Sie im Artikel über Abenteuerbetten auf Familienkultour.