Zurück

Schifffahrtsmuseum Kiel

Schleswig-Holstein

Im Schifffahrtsmuseum Kiel wird die Geschichte der Kieler Seefahrt anhand vieler maritimer Exponate anschaulich dargestellt. Nautische Instrumente, Modelle von Segelschiffen oder U-Booten, Galionsfiguren und Echolote faszinieren große und kleine Seebären. Auf der Museumsbrücke sind drei Museumsschiffe zu besichtigen. [ab Kindergartenalter]

Direkt am Kieler Hafen befindet sich das Schifffahrtsmuseum der Landeshauptstadt in einer ehemaligen Fischhalle.

Das Schifffahrtsmuseum Kiel hat dort einen idealen Platz gefunden, um die maritime Geschichte der Stadt an der Förde darzustellen. Der Geschichte der Seefahrt, des Hafens und des Schiffbaus in Kiel ist eine der Dauerausstellungen gewidmet. Neben Modellen und Gegenständen von Schiffen finden sich auch viele Gemälde, z.B. Marinebilder aus der Kaiserzeit.

Aus dieser Zeit stammt auch das Kaiserpanorama, das in Stereofotos die Eröffnungs des Nord-Ostsee-Kanals von 1895 – damals als Kaiser-Wilhelm-Kanal – eindrucksvoll zeigt. Zahlreiche maritime Erfindungen stammen aus Kiel und dürfen hier natürlich nicht fehlen. So nahm etwa der Matrosenanzug, der „Kieler Knabenanzug“, von hier seinen Siegeszug durch ganz Deutschland.

Auch ein Echolot, der Anschütz-Kreiselkompass und ein „Kieler Brandtaucher“, das älteste Unterseeboot der Welt, im Modell gehören zu diesen Stücken. Den U-Booten aus Kiel ist eine zweite Dauerausstellung gewidmet. Vom Brandtaucher bis zur U-Bootklasse 212 erfahren die Familien hier alles über die Entwicklung der Unterwasserboote.

An der frischen Ostseeluft haben die Eltern und Kinder zumindest im Sommerhalbjahr noch die Möglichkeit, die Museumsschiffe des Museums im benachbarten Hafen zu besuchen. Hier an der Museumsbrücke liegen drei Oldtimerschiffe vor Anker. Der Seenotrettungskreuzer „Hindenburg“ stammt aus dem Jahr 1944 und diente der Rettung Schiffbrüchiger.

Der Tonnenleger namens „Bussard“ hat noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel, er wurde 1905 in Papenburg gebaut. Mit Winden und Ladebäumen holte er einst Tonnen und andere Seezeichen an Bord, um sie dort zu warten. Nummer Drei im Bunde ist das Feuerlöschboot „Kiel“ von 1942. Mit den beiden Wasserkanonen konnten Brände im Hafen oder auf Schiffen gelöscht werden.