Elektrische Fußbodenheizung und Laminat – eine gelungene Kombination

elektrische Fußbodenheizung

Immer größer wird der Anteil derer, die eine Fußbodenheizung bevorzugen. Kein Wunder, denn diese Heizungsart weist ganz bestimmte Eigenschaften und Vorteile auf. Gleichzeitig gibt es nach wie vor viele, die bei der Entscheidung für eine Fußbodenheizung zögern. Einer der Gründe liegt darin, dass sich potenzielle Käufer unschlüssig sind, ob diese Heizungsart mit dem eigenen Fußboden kompatibel ist.

Unter diesen Voraussetzungen lässt sich eine elektrische Fußbodenheizung verlegen

Die Renovierung des Fußbodens ist eine gute Gelegenheit, über die Installation einer Fußbodenheizung nachzudenken. Die Lebensdauer der Heizung überschreitet in den meisten Fällen die des Bodenbelags deutlich. Wer aktuell plant, Laminat zu verlegen, sollte sich mit dem Thema elektrische Fußbodenheizung auseinandersetzen.

Grundsätzlich gilt, dass der Bodenbelag über der Fußbodenheizung möglichst dünn sein sollte und eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Ansonsten reagiert die Heizung träge und benötigt zu viel Energie für das Aufheizen des Raumes. Ebenfalls sind dicke, schwere Teppiche hinderlich, da sie ebenfalls für einen Wärmestau sorgen. Weiterhin kann sich die Aufbauhöhe des Fußbodens leicht erhöhen, abhängig davon, welcher Typ von Fußbodenheizung gewählt wird. Moderne elektrische Fußbodenheizungen sind jedoch so dünn, dass sie kaum Platz benötigen.

Laminat ist aus diesen Gründen ein idealer Partner für eine Fußbodenheizung. Dieser Bodenbelag ist vergleichsweise dünn und leitet Wärme sehr gut. Außerdem werden keine Teppichböden zur Dekoration benötigt, da Laminat auch alleine den Raum attraktiv macht.

Die richtige elektrische Fußbodenheizung auswählen

Es gibt verschiedene Formen von elektrischen Fußbodenheizungen. Weitverbreitet sind Heizleitungen oder Heizstreifen, die in Heizfolien integriert sind. Beide Varianten sind sehr dünn und für die Kombination mit Laminat wie auch ähnlichen Bodenbelägen geeignet. Elektrische Fußbodenheizungen mit der Schutzart IP67 sind für den Einbau Feuchträume konzipiert. Eine breite Auswahl an elektrischen Fußbodenheizungen gibt es hier.

Ein Selbstmontageset ist für Heimwerker geeignet, die ihren Fußboden in Eigenregie renovieren. Teil eines solchen Sets ist auch die Steuerung für die Fußbodenheizung. Diese besteht aus zwei Komponenten. Dies ist zunächst das Thermostat. Dieses wird an der Wand fest montiert, am besten an einer leicht erreichbaren Stelle, etwa neben der Tür. Außerdem gehört ein Temperatursensor dazu. Dieser wird mittig zwischen zwei Heizleitern installiert, sodass er nicht von der direkten Wärme der Heizung beeinflusst wird.

Die Vorteile einer Fußbodenheizung

Viele, die sich für den Wechsel zu einer Fußbodenheizung entschieden haben, berichten, dass sie nie wieder eine andere Heizung haben möchten. Die Vorteile einer Fußbodenheizung sind vielfältig und haben direkt sowie indirekt mit der Heizungstechnik zu tun.

So schwören Allergiker auf die Fußbodenheizung, da diese im Gegensatz zu Heizkörpern oder anderen Wärmequellen keinen Staub aufwirbelt. Außerdem sorgt die Fußbodenheizung für eine gleichmäßige und angenehme Wärme im Raum. Bei anderen Heizungsformen ist der Boden hingegen deutlich kühler als die Luft im oberen Bereich des Raumes.

Besonders behaglich ist ein warmer Boden im Bad. Anstelle von kalten Fliesen, die gerade barfuß sehr unangenehm sind, ist der Boden nun angenehm warm. Dieser Vorteil zeigt sich auch während der kalten Jahreszeit in anderen Räumen. Wer leicht an den Füßen fröstelt, für den ist die Fußbodenheizung eine ideale Option. In Ferienwohnungen mit Fußbodenheizung, beispielsweise beim Wintersport im Harz, lässt sich diese positive Eigenschaft ebenfalls erleben.