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Das Jüdische Museum in Berlin

Berlin

Das Jüdische Museum in Berlin vermittelt Eltern und Kindern 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte. Der vom Architekten Daniel Libeskind entworfene Neubau versinnbildlicht einerseits den wichtigen Kulturaustausch und bringt gleichzeitig das Thema des Holocaust mittels Raumwirkung deutlich zur Sprache. [ab Schulalter]

Für einen Besuch im Jüdischen Museum in Berlin sollten die Familien viel Zeit mitbringen.

Wenn Eltern und Kinder den Neubau im Jüdischen Museum in Berlin betreten, können sie sich der Wirkung dieses wohl architektonisch einmaligen Baus nicht entziehen. Auf faszinierende Weise gelang es Libeskind, durch die Struktur des Baus die historische Verbundenheit zwischen Juden und Nichtjuden zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig das Unbeschreibbare durch die Form der Räume in ein szenisches Bild zu setzen. Die Leerräume stehen für den unwiederbringlichen Verlust, der durch den Holocaust verursacht wurde.

Speziell für Kinder werden jeden dritten Sonntag im Monat ab 12:00 Uhr im Jüdischen Museum in Berlin altersgerechte Führungen durch das „ver-rückte Haus“ von Daniel Libeskind angeboten. Hier erfahren auch Jüngere auf kindgerechte Weise, warum z.B. die Wände schräg sind, eine Treppe im Nichts endet oder auch im Garten keine Blumen blühen. Im Anschluss dürfen die Kinder ihr „Traumhaus“ basteln. Treffpunkt hierfür ist die Lobby des Museums.

In der Dauerausstellung im Jüdischen Museum in Berlin gehen Eltern und Kinder auf eine Entdeckungsreise durch die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Die Spanne reicht von den frühesten Zeugnissen über das Mittelalter bis in die Gegenwart hinein. Lebendige Zeugnisse und Einzelschicksale rücken den Menschen, das Individuum, immer wieder in den Mittelpunkt, lenken den Blick auf kleine Details, die in der Summe einen Blick auf das Ganze, auf die jüdische Geschichte mit all ihren Brüchen ermöglichen. Im Jüdischen Museum gibt es immer wieder viele verschiedene Sonderausstellungen, Aktionen und Projekte.

Zahlreiche multimediale Elemente machen den Gang durch das Jüdische Museum in Berlin auch für die Kinder durchaus verständlich und spannend. Auch in der Dauerausstellung gibt es spezielle Kinderführungen: Hier erfahren die Kinder z.B., wie eine jüdische Händlerin vor 300 Jahren lebte oder probieren aus, wie sich eine Kippa auf dem Kopf anfühlt. Hierfür treffen sich die Kinder an jedem ersten Sonntag im Monat um 12:00 Uhr in der Lobby des Museums. Nähere Angaben zu den konkreten Terminen erfahren Sie auf dem Veranstaltungskalender des Jüdischen Museums in Berlin.

Auch in diesem Jahr wird wieder ein spezielles Kinderferienprogramm im Jüdischen Museum in Berlin veranstaltet. Ansprechpartnerin für das Ferienprogramm im Jüdischen Museum in Berlin ist Nina Wilkens mit der Telefonnummer +49 (0)30 259 93 424 oder der Mail-Adresse ferienprogramm@jmberlin.de

Die Familien erreichen das Jüdische Museum in Berlin über die U1 und U6 und steigen an der Haltestelle „Hallesches Tor“ oder „Kochstraße“ (U6) aus.