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Städtereise mit Kindern nach Bremen – Tipps für die ganze Familie

Bremen

Städtereise mit Kindern nach Bremen: Bremen ist eine Reise wert! Wer ein neues Ziel für die nächste Städtetour sucht, sollte Bremen unbedingt im Blick haben. Was aber kann man mit Kindern in Bremen unternehmen? Was sollte man nicht verpassen, wo können sich die Kleinen zwischendurch austoben und was kann man bei Regen machen? Bremen mit Kindern!

Tipps für eine Städtetour nach Bremen mit der Familie – Bremen mit Kindern

Nicht nur Hamburg oder Berlin sind eine Reise wert. Wer nach einem Ziel für die nächste Städtereise sucht, sollte vielleicht auch einmal an Bremen denken, denn die Hansestadt hat auch für Familien viel zu bieten.

Sehenswertes

Wer zum ersten Mal nach Bremen kommt, möchte natürlich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt lassen sich diese zwischen Weser und Wallanlagen schnell finden. Sie liegen auch so nah beieinander, dass keine großen Wege notwendig sind.

Welches Kind kennt nicht die Bremer Stadtmusikanten? Zur Einstimmung auf den Bremen-Besuch ist das berühmte Märchen eine gute Wahl. Dann lassen sich Hahn, Katze, Hund und Esel mit besonderem Vergnügen suchen. Zu finden sind sie als Statue am Bremer Rathaus. Wer den Esel mit beiden Händen berührt, hat einen Wunsch frei!

Wer das Märchen auch live sehen möchte, sollte zwischen Mai und September sonntags um 12 Uhr in den Domhof kommen. Der Eintritt ist frei! Die Stadtmusikanten lassen sich außerdem lautvoll erleben, wenn man ihnen eine Münze ins Bremer Loch wirft. Das ist der Gully vor der Bremer Bürgerschaft am Marktplatz.

Ziemlich berühmt ist auch der Bremer Roland. Er ist mit mehr als 5 m die größte Roland-Statue in Deutschland. 1404 wurde er als Symbol für Freiheit und Marktrecht aufgestellt. Zusammen mit dem Rathaus gehört er übrigens zum UNESCO-Welterbe. Mit älteren Kindern lässt sich eine Führung durch das Rathaus anschließen (Mo-Sa 11, 12, 15, 16 Uhr und So 11 und 12 Uhr).

Spannender finden die aber vermutlich einen Besuch im Bleikeller. Der liegt unterhalb des Bremer Doms und beherbergt sechs Mumien sowie mehrere mumifizierte Tiere. Auch der Dom lässt sich natürlich besichtigen. Hier können die Kinder die Kirchenmaus suchen. Außerdem kann der Kirchturm bestiegen werden.

Mit Kindern nach Bremen

Nicht weit ist es vom Dom zum Schnoor. Das ist Bremens ältester Stadtteil. Die kleinen Gassen und Häuser mit ihren Geschäften kommen auch bei Kindern gut an.

Natürlich kann man sich Bremen auch bei einer Stadtführung zeigen lassen. Sie findet täglich um 14 Uhr statt, im Sommer auch samstags um 11 Uhr (€ 6,90 pro Person, Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos). Treffpunkt ist vor der Tourist-Information im Kontorhaus, Langenstraße 2-4 am Marktplatz.

Wer alles lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch den kostenlosen Audioguide-Tour für Kinder nutzen. Er bietet rund 20 Minuten von Kindern gesprochene Informationen rund um den Bremen Marktplatz zu 11 Stationen an. Der Download auf den eigenen MP3-Player ist kostenlos.

Lieber gefahren werden? Stadtrundfahrten finden täglich um 11 und 12.30 Uhr statt. Bremen lässt sich aber auch vom Wasser aus entdecken. Am Martinianleger starten die Weser- und Hafenrundfahrten. Lieber Pfannkuchen essen? Das geht auch auf einem Schiff, nämlich dem Pannekoekschiff Admiral Nelson.

Entspannung und Austoben!

Nach so viel Besichtigungen steht Entspannung für die Eltern und Austoben für die Kinder auf dem Programm! Wunderbare Orte dafür sind der Weserstrand und der Bürgerpark. Hier gibt es gleich vier große Spielplätze und im Tiergehege lassen sich Damwild, Schafe oder Bentheimer Schweine beobachten.

Bei Regen

Was aber, wenn es wie aus Eimern schüttet? Zum Glück besitzt Bremen tolle Museen, die auch für Kinder interessant sind. Da ist vor allem das Geschichtenhaus zu nennen. Fisch-Luzie, Hein Holtenbeen und Gesche Gottfried erzählen hier ganz lebendig aus ihrem Leben im Bremen von einst.

Im Überseemuseum reist man hingegen in fremde Länder und zu exotischen Kulturen! Wunderbare Dinge lassen sich auch im Focke-Museum entdecken. Oder doch ins Hafenmuseum? Weitere Alternativen wären die Botanika und das Universum Science Center. Beide laden zu spannenden Entdeckungen ein.

Genug von Kultur? Dann sind Bremens Indoorspielplätze womöglich eine gute Wahl. Vom Zentrum aus muss man dafür entweder gen Osten fahren, wo es die Spiel Coolisse gibt, oder nach Stuhr ins Abenteuerland. Oder mal Minigolf im Dunkeln spielen? Das geht im SchwarzLichtHof.