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Tuchmacher-Museum Bramsche

Niedersachsen

Tuchmacher Museum Bramsche: Auf Tuchfühlung kann man im wahrsten Sinne des Wortes in Bramsche gehen – im Tuchmacher Museum nämlich. Wie aus Wolle ein Tuch wird, erleben die Familien hier hautnah und an voll funktionsfähigen Maschinen. Für Konzeption und Gestaltung erhielt das Museum den Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. [ab 5 Jahren]

An Bramsches jahrhundertealte Tradition der Textilproduktion erinnert heute das Tuchmacher Museum.

Bis 1972 wurden auf dem Gelände des heutigen Tuchmacher Museums Bramsche Textilien produziert. Die ehemalige Spinnerei von 1900 ist nun das Herz des Textilmuseums. Alle Maschinen sind voll funktionstüchtig und somit hautnah in Aktion zu erleben. Die 18 Arbeitsschritte, die aus Wolle schließlich ein fertiges Tuch machen, werden auf spannende Weise gezeigt.

Dazu gehört etwa das Kämmen der Wolle, das Färben, das Spinnen und das Weben. Die Spinnmaschine beeindruckt bei ihrer Vorführung mit ihren 100 Spindeln. Auch eine Jacquard-Maschine gehört dem Museum. Sie ermöglichte das Weben großer Muster und war ein Meilenstein in der Textilindustrie.

Im Restaurant „Dat Wüllker Hus“ lässt sich nach dem Museumsbesuch entspannen. Bei gutem Wetter laden Terrasse und Biergarten dazu ein, draußen zu sitzen. Sonntags wird ein Brunchbuffet angeboten. Nur 10 km entfernt kann im Museum Kalkriese der historische Ort der Varusschlacht besucht werden.

Großen Platz nimmt im Tuchmacher Museum Bramsche die Museumspädagogik ein. Kindergärten und Schulklassen können altersgerechte Führungen buchen oder an Workshops teilnehmen und sich im Filzen oder Färben ausprobieren. Auch für kleinere Gruppen sind diese Workshops buchbar. Alljährlich im Herbst findet ein Schulklassen-Wettbewerb statt. Und beim Kindergeburtstag wird zum Beispiel Wilmas Wolle gesucht oder die Kinder sind als Spürnasen im Museum unterwegs.