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Die Ostfriesischen Inseln – welche Insel für wen? Ein Vergleich

Niedersachsen

Die Ostfriesischen Inseln: Sieben Inseln reihen sich vor der niedersächsischen Nordseeküste aneinander: die Ostfriesischen Inseln. Wer Meer, Sand und Weite sucht, ist hier genau richtig. Aber welche Insel hat was zu bieten? Welche eignet sich besonders gut für den Familienurlaub? Wo finden kleine und wo ältere Kinder Beschäftigung?

 Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln

Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind die sieben Ostfriesischen Inseln. Wer sich ihre Lage merken möchte, kann dazu folgenden Merksatz benutzen: Welcher Seemann liegt bei Nacht im Bett? Die Anfangsbuchstaben stehen jeweils für eine Insel, allerdings von Ost nach West und Juist muss sich mit dem i begnügen…

Alle sieben Inseln bieten wunderbare Sandstrände, Ausflüge zu Seehundsbänken und die Möglichkeit für eine Wattwanderung. Seeluft schnuppern lässt sich auch. Worin aber unterscheiden sie sich? Welche Insel bietet was?

So sehr sich die sieben Inseln auch ähneln, so große Unterschiede gibt es nämlich auch. Manche sind klein, andere groß, die meisten sind autofrei, zwei aber nicht… Und auch vom Charakter unterscheiden sie sich voneinander.

Die sieben Ostfriesischen Inseln

Borkum: Weit draußen liegt Borkum, die größte und westlichste der Ostfriesischen Inseln. Hier herrscht gesundes Hochseeklima. Die Fahrt von Emden dauert rund zwei Stunden. Hier sind Autos erlaubt. Sehenswert: Feuerschiff, Alter Leuchtturm, Neuer Leuchtturm, Heimatmuseum. Sport und Spiel: Schwimmbad Gezeitenland, Hochseilgarten Kraxelmaxel, Spielinsel. Für Jugendliche: Jugendstrand.

Juist: Mit 17 km ist Juist die längste der Ostfriesischen Inseln. Dafür ist sie schmal, nämlich nur 500 bis 900 m. Man wirbt damit Töwerland zu sein – Zauberland! Wunderschön ist der Strand! Die Anfahrt erfolgt über Norddeich und ist tideabhängig. Es gibt ein Meererlebnisbad, ein Leuchtfeuer, ein Küstenmuseum, ein Nationalparkhaus und einen Kinderspielraum. Der Hammersee ist ein großer Süßwassersee.

Norderney: Die zweitgrößte der Ostfriesischen Inseln und wohl die, auf der am meisten los ist. Hier gibt es auch noch das Flair des ersten deutschen Nordseeheilbades zu schnuppern, allerdings gibt es auch einige höhere Häuser späteren Datums. Anfahrt tideunabhängig ab Norddeich. Hochseilgarten, Leuchtturm, Badehaus. Auf Norderney sind Autos erlaubt.

Baltrum: Dornröschen der Nordsee nennt sich Baltrum, die kleinste der Ostfriesischen Inseln und in ihrer Mitte liegend. Die Anfahrt erfolgt über Neßmersiel. Baden kann man auch bei Schietwetter im SindBad, sehenswert sind das Nationalparkhaus, das Museum Altes Zollhaus und der Gezeitenpfad. Den Nachwuchs zieht es in Onnos Kinderspöölhus und auf den Abenteuerspielplatz. Auf Baltrum geht es ruhig und gemütlich zu.

Langeoog: Lang ist Langeoog in der Tat und auch der Strand, nämlich 14 km! Es gibt eine Inselbahn, einen Wasserturm, ein Spöölhus, ein Erlebnisbad, eine Aussichtsdüne und ein Schifffahrtsmuseum. Langeoog ist super zum Fahrradfahren. Die Anfahrt erfolgt tideunabhängig über Bensersiel.

Spiekeroog: Die grünste und schmuckste der Ostfriesischen Inseln ist Spiekeroog. Highlights sind die Museumspferdebahn, das Muschelmuseum, der Inselzirkus Tausendtraum, das Kinderspielhaus Trockendock und das Inselbad. Sehr hübsch: die schönen alten Friesenhäuser! Anreise über Neuharlingersiel.

Wangerooge: Die östlichste und zweitkleinste der Ostfriesischen Inseln wird von Harlesiel aus angesteuert, dann geht es mit der Inselbahn weiter. Es gibt ein Meerwasser-Bad und zwei Leuchttürme. Zahlreiche Ausflugsfahrten bietet die SIW an. Legendär ist das runde Café Pudding.